06.12. - Nikolausgewinnspiel

2004 erschienen zwei Hefte mit den Themen »Großstadt« und »Literatur und Drittes Reich«

Am heutigen Nikolaustag starten wir anlässlich unseres diesjährigen Jubiläums ein Gewinnspiel. Zwei unserer LeserInnen haben die Gelegenheit ein Überraschungspaket der Kritischen Ausgabe zu gewinnen. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist folgende Frage bis zum 17. Dezember zu beantworten:

Wann erschien das erste Heft der Kritischen Ausgabe?

Die Gewinner werden unter alldiejenigen ausgelost, die diesen Facebook-Post mit der richtigen Antwort kommentieren. Die genauen Teilnahmebedingungen für dieses Gewinnspiel können hier eingesehen werden.

Doch nun zurück ins Jahr 2004. Auch damals konnten die Leser der KA an einem Gewinnspiel teilnehmen. Gemeinsam mit Germanwings wurden zwei Flüge vom Flughafen Köln/ Bonn in eine Großstadt der Wahl, wie Split, Zagreb oder Krakau, verlost. »Großstadt« war auch das Thema der Ausgabe #11.

Nicht nur in der Antike stellt die Stadt und besonders die Großstadt ein zentrales Thema der Literatur dar. Angesichts dieses Umfangs können natürlich nicht alle Aspekte berücksichtigt werden, jedoch bietet die Auswahl der jeweiligen Autoren einen guten Überblick. Einige der Texte, wie beispielsweise Claudia Jünkes Artikel zur Textstadt Barcelona sind auch heute, mit Blick auf die aktuelle Diskussion um Katalonien, sehr spannend. Einen Auszug daraus, haben wir euch hier noch einmal bereitgestellt. Das Heft ist derzeit leider ausverkauft. Wir hoffen euch möglichst bald einen PDF-Download zu ermöglichen. 

Zeit für Veränderungen

Ein weiteres Thema bietet die nicht abreißende Diskussion über die neue Rechtschreibung. Heide Kuhlmann erstellt hierfür eine Chronologie der Ereignisse von 1855 bis 2004 dar und Reinhard Markner und Stefan Stirnemann widmen sich im Forschungsteil politischen und inhaltlichen Themen, die zur Reform führten. Autoren der KA ist es ab sofort selbst überlassen, die Wahl zwischen alter und neuer Rechtschreibung zu treffen.

Und noch eine Veränderung verändert die Arbeit der KA: 2004 ist auch das Jahr, in dem das nordrhein-westfälische Bildungsministerium Studiengebühren einführt. Ein Viertel der Bonner Germanistikstudierenden sieht sich gezwungen das Studium abzubrechen, wodurch auch das Budget der Fachschaft massiv gekürzt und damit das Budget der KA geringer ausfällt.

Auf der Homepage gibt es ab 2004 zudem einen Webblog, in dem weitere Artikel zu den gewählten Themen ihren Platz finden, auf aktuelle Ereignisse im Literatur- und Kulturbetrieb Bezug genommen wird. Und auch die inzwischen stark angewachsene Schar an Redakteuren erhält die Möglichkeit, sich einmal den Lesern persönlich vorzustellen.

Er ist wieder da!

Mit der Ausgabe #12 »Literatur und Drittes Reich« ändert sich auch das Cover. Ob wohl auch Tim Vermes Layouter für den Roman Er ist wieder da einmal die KA gelesen hat? Passend zum düsteren Teil der deutschen Geschichte, erscheint das neue Cover nun ganz in schwarz mit Fraktur-Schrift und das obwohl die Nationalsozialisten ursprünglich das Ziel verfolgten die Fraktur gegen eine andere Schriftart zu tauschen.

Auch die Auswahl der Illustrationen erscheint auf den ersten Blick etwas befremdlich. So werden die Texte mit Ausschnitten bekannter und weniger bekannter Comics begleitet. Zwar wurde der Nationalsozialimus ausgiebig in allen Kunstgattungen rezipiert, aber Comics und das Dritte Reich verknüpfen? Doch die KA wollte den Lesern zeigen, dass die neune Kunst keinesfalls nur leicht konsumierbare (Jugend-)Literatur darstellen, sondern ebenfalls Träger ernster, z.B. politischer Aussagen, sein kann, wie es beispielsweise nicht zuletzt auch der erfolgreiche Holocaust-Comic Maus von Art Spiegelmann beweist.

 

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