16.12. - Das liebe Geld

2012 beschäftigt sich die KA auch mit der Beziehung von Ökonomie und Literatur

Um eine Zeitschrift wie die Kritische Ausgabe zu produzieren, braucht es eine Menge Geld. Und so startet die Redaktion 2012 für die Ausgabe #23 ein Experiment: Mittels Crowdfunding sammelt sie für die Produktion des Hefts, das passenderweise auch den Themenschwerpunkt »Geld« haben wird, gut 1000 Euro. Es kann ein Heft gedruckt werden, das auch dank seiner Gestaltung in Erinnerung bleibt.

Die Ausgabe #23 der KA ist dem Thema »Geld« gewidmet. Ein Thema, das in Zeiten von Finanzkrisen, Online-Banking und der Kontroverse um die Bargeldabschaffung hochaktuell und spannend wie nie ist! Auch in Hinblick auf die anstehenden Festtage ist ein Blick in das Themenheft der KA lohnenswert. So stellt sich alle Jahre wieder die Frage, wie viel Geld für die Geschenke für Familie und Freunde investiert werden sollte. Einen Denkanstoß zum Geldgeschenk liefert Ole Münchs sozialtheoretischer Essay zum Thema, inwiefern Geld soziale Beziehungen zu zerstören vermag.

Blick hinter die Kulissen

In literaturwissenschaftlicher Hinsicht bietet das Heft ebenfalls die ideale Lektüre für die märchenhafte Vorweihnachtszeit. So eröffnet beispielsweise Jörg Füllgrabe interessante Einsichten auf das Märchen Hans im Glück, in dem der Held mit einem Goldklumpen ein absurd anmutendes Tauschspiel beginnt, aus dem er wenn auch mit leeren Händen so doch quietschvergnügt hervorgeht. Ökonomische Fragen bilden nicht nur einen wichtigen Gegenstand der Literatur, sondern spielen auch im Literaturbetrieb eine große Rolle. Die KA blickt im Interview mit Axel von Ernst vom Lilienfeld Verlag hinter die Kulissen der Ökonomie des Verlegens von vergessenen Autoren. 

Doch auch die KA unterliegt ökonomischen Zwängen, die manchmal nur mit Unterstützung gemeistert werden können. Das Themenheft »Geld« ist das erste Heft der KA, welches mittels Crowdfunding kofinanziert wurde. Die Spenden der 40 Sponsoren haben sich im wahrsten Sinne des Wortes ausgezahlt. Denn das Ergebnis überzeugt neben einer breiten Palette an ökonomischen, soziologischen und literaturwissenschaftlichen Perspektiven zum Thema Geld sowie spannenden Beiträgen in den übrigen Ressorts auch gestalterisch mit ausdrucksstarken Illustrationen des Künstlers Christopher Hohlbaum.

An dieser Stelle bedankt sich die Redaktion herzlich für finanzielle wie auch jede andere Form der Unterstützung der KA. Über Rückfragen, Anmerkungen oder deine Mitarbeit in der Redaktion freuen wir uns sehr! 

 

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