22.12. - Alles ist im Fluss

2017: Neuer Titel, neue Ausrichtung

Das Jahr 2017 ist für die Kritische Ausgabe in vielerlei Hinsicht besonders. Die Redaktion feiert nicht nur das 20-jährige Bestehen des Magazins, sondern stellt sich mit der Ausgabe #32 zum Thema »Wasser« auch inhaltlich neu auf. Die Zeitschrift soll interdisziplinär werden und die gesamte Weltliteratur in den Blick nehmen.

Anknüpfend an das Wissenschaftsjahr 2016/17 beschäftigt sich auch die Kritische Ausgabe im ersten Heft dieses Jahres mit dem Thema »Wasser«. Meere und Ozeane, kleine Flüsse und reißende Ströme, all dies behandelt das Heft literarisch sowie literaturwissenschaftlich. Es versammelt Analysen zu Gedichten von Christian Morgenstern, Gottfried Benn, Charles Baudelaire, William Carlos Williams und Hilda Doolittle. Das Thema zieht sich durch die gesamte Literaturgeschichte: Wasser als unüberwindbare und schwer einzuschätzende Macht, als lebenserhaltendes Elixier oder als erfrischende Abkühlung. Wir betrachten aber nicht nur deutsche Gewässer, sondern wagen auch einen Blick über den Tellerrand. Tropische Ströme in Südamerika beschäftigen die  kolumbianischen Autoren Gabriel Garcia Marquez, Alvaro Mutis und Juan Gabriel Vasquez.

Öffnung für die Weltliteratur

Anlässlich des Jubiläums, das die KA in diesem Jahr feiert, veranstaltete die Redaktion zudem einen Wettbewerb, bei dem sie Illustrationen passend zum Thema des Hefts sammelte. Viele tolle Fotografien haben die KA erreicht und die Auswahl fiel schwer. Die Fotos stellen unterschiedliche Blicke und Perspektiven auf das Wasser dar, vor allem das Cover ist interessant. Oft stehen Besucher auf Messen vor dieser Ausgabe und verstehen nicht, was das Titelbild mit dem Thema »Wasser« zu tun hat. Es handelt sich dabei um ein Stück Eis, vergrößert und fotografiert.

Wasser kann viele verschiedene Formen annehmen, eben auch gefrieren und so eine andere Gestalt annehmen. Genauso hat unsere Zeitschrift eine andere Gestalt angenommen. Die Ausgabe »Wasser« ist bereits die zweite im neuen Gewand, das neue Design kommt gut bei unseren Lesern an und vor allem die die neue Positionierung der Fußnoten am Rand jeder Seite kommen dem Lesevergnügen entgegen. Neu ist aber auch der Untertitel. Nun heißt die Zeitschrift Kritische Ausgabe. Zeitschrift für Literatur im Dialog. Damit soll die ursprüngliche Idee, eine rein germanistische Zeitschrift zu produzieren, die sich auch nur auf deutschsprachige Autor*innen beschränkt, überarbeitet werden. Das Ziel ist es nun Literaturwissenschaft interdisziplinär zu betrachten und die Zeitschrift somit künftig auch für andere Philologien zu öffnen.

 

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