Altherrenkrise light

Karl-Heinz Hense: HerbstlichtMit 55 Jahren...

Herbstlicht ist Karl-Heinz Henses achter Roman. Der Held des Buches, Dr. Anton Friedes, ist genauso alt wie der Autor, ebenfalls promoviert und sieht auch fast so aus - aber man sollte es wohl mit dem „Autor-Ansatz“ lieber nicht zu weit treiben...

Dr. Anton Friedes wird von seinem Arbeitgeber von London nach Köln geschickt, um dort als Geschäftsführer das Luxuskaufhaus „Prestige“ vor der Schließung zu bewahren. Friedes freut sich über die Rückkehr in eine Stadt, die er noch aus seiner Lehrlingszeit in guter Erinnerung hat. Doch seine gelassene Professionalität wird schon bald auf die Probe gestellt: Er wird ausgeraubt, verliebt sich in eine sehr viel jüngere Kollegin, seine langjährige Fernbeziehung zu Greta hält der sich entfaltenden Affäre nicht stand, seine Mutter wird nach einer unnötigen Operation zum Pflegefall. Und obwohl Friedes die Sanierung des Kaufhauses glückt, wirft ihn ein weiteres Ereignis aus der Bahn: Ein alter Bekannter, mittlerweile erfolgreicher Politiker, wird unter mysteriösen Umständen umgebracht.

All diese Geschehnisse erwecken bei Friedes den Wunsch, seinem Leben im metaphorischen Herbst desselben noch einmal eine andere Richtung zu geben, in sich hineinzuhorchen und neu auszurichten: Er beschließt, da seine Beziehung zu Melina Kostas, der jungen Kollegin, wohl nicht von Dauer sein wird, sich nach einem weiteren Jahr bei „Prestige“ pensionieren zu lassen und zu seiner Mutter zu ziehen.

Soweit die Handlung. Doch obgleich der Mord, die Sorge um die Mutter, die Affäre Ansätze zu spannenden Sichtweisen oder schlicht: Geschichten, ergeben könnten, verziehen sich alle Konflikte und Reibungsmöglichkeiten bei Hense ins Nirgendwo. Divergente Blickwinkel? Fehlanzeige! Im Gegenteil lässt der Autor im Verlauf des Buches sogar einige Handlungsstränge einfach unerzählt und unerklärt fallen. So geht Friedes zwar noch zu der Gerichtsverhandlung des Mannes, der ihn ausgeraubt haben soll, sinniert brav über die Gründe, die diesen aus bürgerlichen Verhältnissen auf die schiefe Bahn gebracht haben... doch mehr erfahren wir nicht. Oder Sprengel, der ermordete Politiker: Man erfährt ansatzweise von dubiosen Absprachen im Zusammenhang mit der Energiewirtschaft, von einem möglicherweise politisch radikalen Assistenten... und Ende, auch hier.

Warum bemüht sich Hense um diese Parallelgeschichten, wenn er sie ohne mit der Wimper zu zucken fallen lässt? Möchte er beim Leser ein Gefühl von Ambivalenz, von der Unmöglichkeit endgültiger Antworten hervorrufen? Wenn ja, wäre er dafür allerdings nicht konsequent genug vorgegangen. Die Nebengeschichtchen erscheinen allzu abgeschlafft, schal und gehaltlos.

Doch auch der Blick auf den „Helden“ birgt wenig Substantielles:

Stell Dir vor, wir müssten dieses Leben für alle Ewigkeit ertragen. Wäre das nicht schrecklich?

Wäre es? Oder ist Dr. Friedes nur überfordert vom Fehlen einer existentiellen Bedrohung? Obgleich er mehrmals den Freitod seiner ersten Frau anspricht, immerhin ein thematischer Wink ins Reich des Was-wäre-wenn, klafft auch hier nur eine Wunde an Sprachlosigkeit: „Ich spreche nicht gern darüber.“

Bald schmeckte er die fade Melange aus Trostlosigkeit und würgendem Entsetzen, die ihn manche Nacht der bleiernen Schlaflosigkeit aussetzte; immer wieder und immer noch.

Welche Ängste da herbeigeschworen werden, bleibt nebulös, denn was ist falsch an Friedes Leben? Wir erleben einen betulichen Wirtschaftsfachmann in einer orientierungskrisenträchtigen Lebensphase; ein gewissenhafter Herr mit Hang zu abstrakter Malerei, leichten Libido-Problemen aber mit genug Zeit und Geld, um beim Dinner mit seiner Geliebten das ländliche Ensemble des klobigen Mobiliars zu goutieren. Schrecklich? Altherrenklischees, eine unbeherzte Melancholie des Erreichten.

Oder ist Friedes einfach erschöpft von der Fürsorge seiner Lebensgefährtin?

Wie du willst, sagte Greta, du musst aber nicht. Wenn du erschöpft bist, fahre besser am Samstag. Sonst mache ich mir noch Sorgen und kann nicht schlafen, bevor du hier bist.
Ist gut, entgegnete Friedes matt, dann komme ich wohl doch erst am Samstagmittag.
Sehr vernünftig, sagte Greta.

Oder bringen ihn die guten Ratschläge seiner Freunde ins Grübeln?

Zuerst hängt der Himmel voller Geigen, und dann brummt der Schädel von den Kakophonien und Dissonanzen der Zweisamkeit.

Apropos „hausbacken“...

Auch sonst geben sich die Plattitüden die Klinke in die Hand: die Charaktere, die Dialoge - immer etwas zu gestelzt, zu abgegriffen. Auf lange Strecken beweist sich Hense hauptsächlich als betulicher Erzähler: Da kommt Friedes etwa die Kunst eines Freundes „recht originell vor“, da wird er sogar lustig:

Eine nur unter Aufwendung äußersten Wohlwollens noch als vollschlank zu bezeichnende Kellnerin brachte die beiden Kölsch.

Doch auch da, wo es auf einmal „poetelt“, wird es anstrengend:

Die dünne Schneedecke auf den Straßen wurde tagsüber rasch von den spitzen Fingern des Sprühregens zerfasert.

Oder:

Denn ich kenne nichts, was dem betörenden, wunderschönen Herbstlicht, das plötzlich meine Tage verklärt, vergleichbar wäre.

Sprachlich gesehen ein Parforce-Ritt auf Kniehöhe, oder wie es heißt:

Jetzt wirst du zu allem Überfluß auch noch lyrisch, spottete David

Man merkt, dass Hense sich bemüht hat, sprachlich genau zuzugreifen, doch zuviel Herbstlicht macht matt, müde und einfallslos: Melina Kostas, die Abteilungsleiterin, in die sich Friedes verliebt, ist natürlich eine ganze Ecke jünger als er und ein wenig exotisch und ein wenig anders, und:

Hübsch und sportlich, trotzdem eher unscheinbar, aber irgendwie unübersehbar, fand er.

Ja, irgendwie, irgendwie. Es fehlen die Worte, dem Autor will der Sprung aus der rhetorischen Schatztruhe eines abteilungsleitenden Festredenschreibers einfach nicht gelingen.

Genauso treffsicher und liebevoll, wie er die rheinische Flusslandschaft beschreibt: „Der Blick über den Rhein war atemberaubend. Er fühlte sich, als wäre er auf eine Aussichtsplattform getreten“, „behandelt“ Hense auch die verschiedenen Charaktere. Versprenkelt tauchen Psychologisierungen auf, die hinter die Augen der Figuren blicken sollen:

Was mochte hinter diesen Augen sein, was für Gedanken, was für Gefühle?

Aber Hense versteht seine Charaktere nicht, obwohl er vor allem Friedes wiederholt zu erklären versucht:

Er lebte ein steriles, mühsam domestiziertes Leben. Eingesponnen in einen Kokon der Ich-Bezogenheit, den er nicht sprengen konnte.

Wenn es Friedes schlecht geht, lässt Hense ihn in der Klischeeschublade nachschauen, was ihm fehlt. Dabei lässt er völlig aus den Augen, dass – so schön ihm die Formulierung gefallen haben mag – Friedes eben nicht „mühsam domestiziert“ ist:

Die Gerichte und die Weine waren erstaunlich anspruchsvoll, die Karte sorgfältig und professionell zusammengestellt.

Dies denkt kein Mensch, der sich danach sehnt gesellschaftliche Normen aus den Angeln zu heben, eher jemand, der die Zärtlichkeit des Selbstmitleids als Hobby betreibt und lieber nicht mehr als einen großen Zeh in die weite Welt tunkt.

Doch die persönlichen Betrachtungen sind Teil eines ganzheitlicheren Anspruches, den Hense unter Beweis stellt, wenn Friedes anfängt zu philosophieren:

Ging es überhaupt um Glück? Vielleicht ging es nur darum, sich selbst auf die Spur zu kommen.

Es scheint fast, als möchte der Autor mit diesen Ausflügen in die Welt der Kontemplation vor einem Bekenntnis flüchten, einem Bekenntnis zur Vorstellungskraft, zum Fiktiven, zum Gefühl, zur Literatur.

Herbstlicht ist zudem nicht larmoyant genug, um sich durch eine eigene Atmosphäre auszuzeichnen; seine Charaktere weder dekadent, noch gleichgültig, nicht zu engagiert, aber in letzter Instanz immer vernünftig. Da mag man einwenden: Aber ist das nicht das Leben, wie es nun mal ist? Ja - auch, aber die Langeweile und Betulichkeit des Echten als höchsten Reiz zu entdecken, heißt nichts zu wissen von der Freiheit der Literatur. Die Autonomie des Schreibens geht verlustig, wenn es sich nicht vom Leben trennen kann und sich nicht darauf einlässt, eine andere Gegenwart zu gestalten.

Herbstlicht - ein Buch, als hätte es ein Herr Friedes nach seiner Pensionierung geschrieben.

Karl-Heinz Hense: Herbstlicht. Roman. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2005. 268 Seiten. ISBN 3-8260-2953-4. 24,- Euro.

addendum: Ein wenig „Heimatjedöns“:

Weil es was Besonderes sein soll, was mit Lokalkolorit.

Eine weitere Besonderheit von Herbstlicht ist das immer wieder aufflammende Bemühen um regionale Färbung, der Leser wird über die kölsche Sprache informiert:

Flüns, Pänts und De scheel Sick

Alle drei Begriffe übrigens falsch geschrieben: Flönz (Blutwurst), Pänz (Kinder), schäl Sick (die rechte Rheinseite) - wie so einiges andere auch („Fließes“ statt Flusses, „Looser“ statt Loser...).

Es gibt inzwischen ein neues

Es gibt inzwischen ein neues Buch von Karl-Heinz Hense: "Zeitgestade Stationen". Erschienen 2007, wieder bei Königshausen & Neumann in Würzburg. Vielleicht interessiert es.

Literatur-Besprechungen

Literatur-Besprechungen sollten einigermassen angemessen und fair sein, jedenfalls genügt es nicht, sich in Ressentiments zu ergehen, wie Frau Windmüller es vorexerziert. Wenn der Rezensentin die im Buch geschilderte Szene nicht gefällt oder wenn sie ihr nicht geläufig ist, so ist das wohl eher ihr Problem als das des Autors. Mir scheint, daß es Frau Windmüller nicht darum geht, ein Buch zu besprechen, sondern darum, ihre pseudoliterarischen Vorbehalte zu kultivieren. Dass ein Autor seine von ihm erfundenen Figuren nicht versteht, ist recht unwahrscheinlich, im Falle dieses sehr differenziert geschriebenen Romans ganz gewiß. Erheblich wahrscheinlicher ist es, daß die Rezensentin mit den Figuren nichts anfangen kann, weil ihr, der "Erfahrenen", der Zugang zum Szenarium und zur Komposition des Romans verschlossen bleibt. Erstaunlich zum Beispiel, daß sie die von Herrn Trapp vorsichtig und einfühlsam angedeuteten Problemfelder überhaupt nicht erkennt. Vom sicher sehr subjektiven Eindruck, den das Buch offensichtlich auf Frau Dölling gemacht hat, ganz zu schweigen. Dass auch handwerklich manches an der Rezension auszusetzen ist, weil Zitate zum Beispiel falsch zugeordnet werden, sei nur randständig bemerkt. Goethe soll die Veröffentlichung des Faust, zweiter Teil, auf die Zeit nach seinem Tod terminiert haben, damit er die Kritiken nicht mehr lesen mußte. Man darf vermuten, daß er die Sorte Kritiken meinte, die hier von Frau Windmüller abgesondert wird. Das Buch hätte sicher manche Kritik verdient, die Einlassungen von der hier in Rede stehenden Rezensentin aber gewiß nicht. Im übrigen: Oscar Wilde kommt im Text des Romans erheblich angemessener zu Ehren als in der hilflosen und entlarvenden Entgegnung von Frau Windmüller auf Frau Dölling. Nun denn: Trinken wir also unser Bier aus und hoffen wir, dass es auch kompetentere Besprechungen gibt als die, um die es hier geht.

Mag sein, dass die eine oder

Mag sein, dass die eine oder andere Formulierung hätte besser ausfallen können. Das ist manchmal eine Frage des Geschmacks.
Richtig ist, dass einige kölsche Begriffe falsch geschrieben sind. Kölner sind in diesem Punkt sehr pingelig und verstehen da wenig Spaß. Aber Anton Friedes, die Hauptfigur im Herbstlicht, ist kein Kölner und warum sollte da nicht einiges so geschrieben werden, wie er es tun würde. Beim nächtlichen Spaziergang um den Kölner Hauptbahnhof, der mit dem Überfall endet, kommt Anton Friedes auch am Café Scholl vorbei, was auch nicht so ganz topographisch passt, aber letztlich, und das ist wichtiger, passt es inhaltlich. Leider sind viele Städte nicht so gebaut, wie etwa das Dublin des Jahres 1904.

Aber zum Eigentlichen: Anton Friedes ist ein Vertreter der sogenannten 68er-Generation wie auch einige der Nebenfiguren, z.B. der Politiker Sprengel und dessen rechte Hand, Martin. Dieser Anton Friedes ist, was ihn unter den 68er schon fast suspekt macht, beruflich sehr erfolgreich. Er hat Karriere gemacht. Dabei hätte er, was man auch von Leuten dieser Gruppe zu genüge kennt, leicht zum Kotzbrocken werden können. Seinen Gegenentwurf Sprengel dürfen wir etwa dort ansiedeln.

Der Roman schildert nun eigentlich das Abtreten diese 68ers, den Abschied von der gestaltenden Macht - hier immerhin über ein bedeutendes Kaufhaus. Dieser Abgang kommt eher beiläufig und völlig ungeplant. Es sind private Ereignisse, die sein Leben verändern: der Überfall auf seine Person samt Aufarbeitung im Gerichtsverfahren, die Erkrankung der Mutter, der Tod des Jugendfreundes und seine missglückte Liebeseskapade.

Wie Anton Friedes, der sich einerseits sehr managertypisch verhält - und den ich nicht gerne zum Chef hätte -, der auch Entscheidungen trifft, die rational nicht nachvollziehbar sind, wie er andererseits nicht zum Kotzbrocken wird, sondern seine humanistische Orientierung beibehält, genau diese Schilderung ist es, die ich an dem Roman schätze.

Dabei ist die Erzählposition angenehm distanziert. In seinem Privatleben hat Friedes große Probleme. Aber wir müssen nicht um ihn bibbern. Es kommt kein Mitgefühl auf. Er ist für das, was er tut, verantwortlich, und das, was ihm widerfährt, sollte er bewältigen können. Er weiß das - und der Leser auch. Man ahnt, dass die Geschichte mit M. irreversible Folgen hat, aber man liest gespannt weiter.

Nun ist der Roman auf eine spezielle Weise offen, einige Handlungsstränge brechen ab, werden nicht fortgeführt. Man hat eigentlich schon eine gewisse Erwartung über die angedeuteten Komplizenschaften im Prozess. Auch die Sprengel-Geschichte bleibt weitgehend isoliert. Ich empfinde das durchaus nicht als Nachteil. Such is life. Nun kommt der Einwand der Kritikerin: Leben schon, aber keine Literatur. Aber was hätten wir - oder Friedes - davon, wenn wir z. B. mehr über den Angeklagten und seinen mutmaßlichen Komplizen wüssten. Es würde von der eigentlichen Friedes-Geschichte eher ablenken. Die Distanz der Nebenstränge innerhalb des Romans entspricht durchaus der Distanz zur Person Friedes.

Zwischen dem weitgehend ruhig fließendem Text funkeln wunderbare Abschnitte, Perlen sehr unterschiedlicher Art wie z.B. die KPNEV-Geschichte, der Auftritt beim Arbeitgeberverband - einschließlich des Fragestellers und des Abgangs mit M. - und die Ausführungen in Dublin über das Glück.

Daher: unbedingt lesenwert. Es mag sein, dass Menschen, die etwa im Alter von Anton Friedes sind, mehr davon haben.

Liebe Frau Dölling! Um

Liebe Frau Dölling!

Um direkt auf ihre Fragen zu antworten: Ich habe das Buch gelesen und ich kenne den Autor nicht. Ich kann meine Gefühle nicht immer in "Worte packen", aber a)schreibe ich keine Romane und b) geht es bei Literatur auch gar nicht darum, die eigenen Gefühle "in Worte zu packen". ("all bad poetry is sincere" O.Wilde).
Ich werde das Buch unter gar keinen Umständen noch einmal lesen, aber freue mich, dass Sie Spaß daran hatten. Es ist ja immer etwas schönes, die eigene Phantasie miteinbringen zu können.
alles Gute, Gunda Windmüller (äußerst erfahren, keine Kinder)

Nachdem ich mir Ihre Kritik

Nachdem ich mir Ihre Kritik zu diesem tollen Roman zu Gemüte geführt habe, frage ich mich, ob sie das Buch auch wirklich gelesen haben oder es nur oberflächlich überflogen.( Vielleicht hat Ihnen ja auch nur jemand eine Kurze Inhaltsangabe von dem Buch gegeben?)
Es ist einer der wenigen Romane die ich mit Genuß gelesen und auch verstanden habe.Ich bin eine Frau von Mitte 40,verheiratete habe zwei Kinder und stehe voll im Berufsleben.Mir war es ein Genuß dieses Buch zu lesen und dabei auch noch alles Verstanden zu haben,welches in der neuen Literatur ja nicht immer leicht ist.Oft braucht man dazu ja noch ein Fremdwörterlexikon.Auch ist es herrlich seine eigene Phantasie mit einzubringen um sich mit der Geschichte zu identivizieren.Sie sollten das Buch nocheinmal richtig lesen und dann Ihre Kritiken schreiben.Ach ja kennen Sie den Autor persönlich?Sie haben Ihn scheinbar erkannt?Mögen Sie seine Bücher oder Ihn persönlich nicht?Bei einer Buchkritik sollte man lieber sachlich an die Sache rangehen, sonst verzettelt man sich zu schnell und wird ins Abseits manövriert!
Eine "Sprachlosigkeit" in Anbetracht von Suizid und Pflegebedürftigkeit der Mutter ist ja wohl selbstverständlich .Oder können Sie Ihre Gefühle immer in Worte verpacken wo es keiner Worte mehr bedarf!!Auch wenn Herr Friedes das Buch nach seiner Pensionierung geschrieben hätte, könnte es nicht besser sein, denn die Erfahrungen der "Alten" sind immer noch besser als die Kommentare der Jungen Unerfahrenen.Ich würde mich freuen von dem Autor noch mehr solche Bücher lesen zu können!

 

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