Die Bibel – Kein Zeitzeuge, sondern Zeugnis des Glaubens

Schlägt man die Bibel auf, stößt man schnell auf Vertrautes, und selbst wenn man sie nicht aufschlägt, meint man doch wenigstens ungefähr zu wissen, worum es geht. Schaut man aber genauer hin, so findet man Mehr, Anderes und Überraschendes.1

In der abendländischen Kultur kennt fast jeder die Geschichte von Adam und Eva, den ersten Menschen auf der Erde, die von einer Schlange verführt den ersten Sündenfall begehen und daraufhin von Gott aus dem Paradies vertrieben werden. Oder von dem Patriarchen Noah, der von Gott erwählt wird, eine Arche zu bauen und sie mit seinen Familienmitgliedern und allen Tierarten zu beladen, um sie vor der drohenden Sintflut zu retten. Vor allem aber die Weihnachtsgeschichte von der Geburt Jesu in Bethlehem, das erfolglose Suchen nach Obdach, und das Kommen der Heiligen Drei Könige, die mit ihren Gaben das Neugeborene im Stall preisen, ist mit ihrer winterlichen und hoffnungsvollen Romantik den meisten ein Begriff. Viele aber zweifeln an der Authentizität dieser Erzählungen und tun sie als Ammenmärchen ab, die höchstens noch eine belehrend moralische Funktion haben sollen. Andere sind wiederum überzeugt von der Historizität der Texte und ihrer Darlegung der Menschheitsgeschichte.

Ausschlaggebend bei dieser Beurteilung ist meist die eigene Religiosität und noch viel wichtiger die theologische Gelehrtheit – oft zwei unkoordinierte Achsen in diesem System. So führt eine tiefe Gläubigkeit und wenig fundiertes Theologiewissen meist zu einem naiv affirmativen Umgang mit den biblischen Geschichten um Noah und Jesus. Sie werden als historische Berichte begriffen, zum Teil angereichert mit mystischem Funkensprühen aus längst vergangenen Zeiten. Eine atheistische Einstellung gepaart mit spärlicher Bibelkunde erzeugt häufig eine vorurteilsbeladene Missbilligung gegenüber dem Buch und auch seiner Anhänger. Oft wird der Bibel attestiert, sie habe seit der Aufklärung oder spätestens seit Darwin als Geschichtsbuch ausgedient. Neben anerkannten Wissenschaften wie Physik und Geschichte könne die ›Bibeltheorie‹ doch keine ernstzunehmende Forschung betreiben und mit ihren Prämissen – wie der Schöpfung der Welt durch Gott – stehe sie sowieso in einem unauflösbaren Widerspruch zur menschlichen Vernunft. Aber hat die Bibel überhaupt den Anspruch, ein Geschichtswerk zu sein?

Das Alte Testament als geschichtliche Gottesoffenbarung

Die Bibel ist zunächst eine Sammlung von Schriften, die als Heilige Schriften das historische und dogmatische Fundament des Christentums als Glaubensgemeinschaft bilden. Sie umfasst das »Alte Testament« mit 46 Büchern und das »Neue Testament« mit 27 Büchern.2 Zu Lebzeiten Jesu von Nazareth3 bildete jedoch der dreiteilige Tanach die maßgebende Heilige Schrift der Juden. Die Bibel und das Christentum nach unserem heutigen Verständnis steckten zu dieser Zeit nicht einmal in ihren Kinderschuhen.

Das Kunstwort Tanach, das aus den Anfangsbuchstaben der hebräischen Wörter für »Gesetz« (torah), »Propheten« (nebi'im) und »Schriften« (ketubim) zusammengesetzt ist, zeigt, nach welchem Ordnungsschema die einzelnen Bücher des Judentums zusammengestellt wurden: Die »Tora« oder auch die »Fünf Bücher Mose« – so lauten die Bezeichnungen im Judentum – bildet dabei das Fundament, auf den die anderen beiden Teile mit kommentierender und auslegender Absicht bezogen sind.4 Sie enthält das Buch »Genesis«, das mit seiner Schöpfungsgeschichte und den Hauptprotagonisten Noah, Abraham und Moses die Ursprünge Israels erzählt – unter Laien das wohl bekannteste der Bücher Mose. Daneben reihen sich das Buch »Exodus« mit der Überreichung der Zehn Gebote an Moses und die weniger bekannten Bücher »Levitikus«, »Numeri« und »Deuteronomium«. Im griechischen Sprachgebrauch wird die »Tora« auch als »Pentateuch« bezeichnet. Dieser Name ist innerhalb der christlichen Tradition gebräuchlich und verweist dem Wortursprung nach ebenfalls auf die Zusammensetzung aus fünf Buchteilen. Der »Pentateuch« wurde genau wie die anderen Bücher der »Prophetie« und der »Schriften« in den Kanon der christlichen (katholischen) Bibel übernommen, ohne in den jüdischen Wortlaut einzugreifen. Lediglich die Reihenfolge wurde verändert.5

In ihrer Gesamtheit bildet die »Tora« die formativen und normativen Grundlagen der Existenz Israels: Sie erzählt den dramatischen Weg des von Gott  erwählten Volkes, das – aus der ägyptischen Knechtschaft befreit – kurz davor steht, ein Leben im verheißenen Land, in dem Milch und Honig fließen, nach der von Gott gegebenen Ordnung zu beginnen. Dieser Weg Israels ist eingebettet in einen großen Rahmen. Die ›Urgeschichte‹ beginnend mit den ersten Menschen Adam und Eva, ihren Söhnen Kain und Abel und der Neuanfang mit Noah entwirft dabei einen welt- und menschheitsgeschichtlichen Horizont:

Es ist zum einen die in der Welt als Schöpfung Gottes gegen das Chaos konstituierte Lebensordnung der unterschiedlichen Lebensräume und Lebenszeiten für die unterschiedlichen Lebewesen. Und es ist zum anderen die in der Urgeschichte […] narrativ vermittelte Theologie vom barmherzigen Gott, der einerseits die Sünde nicht bagatellisiert und der andererseits die Sünder ›nach der Flut‹ künftig am Leben lässt, weil er das Leben liebt.6

Auf dieser Botschaft beruht der Gründungsmythos Israels und nicht etwa auf proklamierten historischen Tatsachen.

Die vielen literarischen Formen innerhalb der »Tora« lassen sich demnach auf zwei Grundformen reduzieren: narrative und regulative Texte. Diese dialektische Struktur macht deutlich, dass das ›Gesetz‹ jeweils aus der ›Geschichte‹ erwächst:7 »Die Gesetze erhalten ihren Sinn durch die Geschichte. Nur wer den Auszug aus Ägypten nicht vergißt, weiß, daß das Gesetz Freiheit bedeutet, und vermag es zu befolgen.«8 Es handelt sich bei der Tora also um ein ›Rechtsbuch‹ in Form einer Erzählung.9

Man findet im »Alten Testament« neben der »Tora« als Gesetzeskorpus auch ›Bücher der Geschichte‹. Ab dem »Buch Josua« beginnt die Erzählung Israels im Lande und »diese spielt auf der Bühne der politischen Geschichte des Vorderen Orients, deren israelitische und nichtisraelitische Akteure historische Namen tragen und deren Ereigniszusammenhänge durch die Erzähler selbst in historische Chronologien eingeordnet werden.«10 Dabei schafft es der Erzähler jeweils, die geschilderten Ereignisse zu einer kausalen Abfolge historischer und politischer Geschehnisse zu verflechten, die einzeln unterschiedlich intensiv mit dem Wirken und dem Geschichtsplan des einen Gottes in Verbindung gebracht werden. Dennoch sprechen Bibeltheoretiker hier nicht von ›Geschichtsschreibung‹, denn die Bücher entsprechen in literarischer Hinsicht nicht den Maßstäben neuzeitlicher Histographie. Obwohl historische Gattungen wie Sagen, Kriegsberichte, politische Testamente, Vertragstexte und Kurzbiographien in den Büchern enthalten sind, ist die eigentliche Absicht der Verfasser eine andere: Sie wollen die Geschichtszusammenhänge nicht möglichst detailliert und authentisch nachzeichnen, sondern vielmehr die erzählten Ereignisse auf ihre theologische Theorie der Geschichte hin transparent machen.11 Dieser dialektische Zusammenhang ist kein jüdisches Spezifikum. Götter, die sich im Krieg offenbaren, die durch den König als ihrem Repräsentanten Herrschaft ausüben, oder deren Wort, das sich im privaten und öffentlichen Bereich als Geschehen verwirklicht, sind Topoi, die sich auch in der Literatur in Israels Umgebung niederschlagen.12 Und hier wird noch etwas anderes deutlich: Die meisten ›Bücher der Geschichte‹ sehen sich in einer Auseinandersetzung mit geschichtlichen Krisenerfahrungen. »Angesichts dieser Erfahrungen entstand Israels Theologie der Geschichte als Meta-Theorie über Bedingungen, Sinn und Ziel von Geschichte überhaupt«,13 also als eine Art ›Geschichtsdeutung‹.
 
Die restlichen Bücher des »Alten Testaments« lassen sich als ›Bücher der Weisheit‹ und ›Bücher der Prophetie‹ zusammenfassen. Der Begriff ›Weisheit‹ bezeichnet in der Antike über Mesopotamien bis Ägypten, aber auch von Griechenland bis Rom das weitverbreitete interkulturelle Phänomen des praktischen Lebenswissens. Der Weisheit geht es um das rechte Wissen vom Leben.14 So finden wir in den ›Büchern der Weisheit‹ nicht nur heute noch bekannte Sprüche wie »Wer eine Grube gräbt, fällt selbst hinein« (Spr 26,27) sondern auch Lehren in Form von Reden, Gedichten und Erzählungen, die die Themen Tod und Leid, die Frage nach Gerechtigkeit und den Sinn des Lebens behandeln.15 Der Begriff der ›Prophetie‹, der in den abendländischen Sprachen eine Begriffsverengung erleidet, meint auf Hebräisch (nabi) nicht anderes als ›berufener Rufer‹, dessen griechische Wiedergabe (prophetes) meint ursprünglich den ›Sprecher der Gottheit vor dem Volk‹. Da man an Orakelstellen, wie z.B. in Delphi, zumeist die Zukunft erfragte, gewann der Begriff ›Prophetie‹ zunehmend den Nebensinn ›Vorhersage‹. Den Frauen und Männern, die in den Büchern der Prophetie auftreten, geht es darum, in Gottes Auftrag dem König und dem ganzen Volk, aber auch einzelnen Gruppen oder Personen ein ihnen intuitiv gegebenes Wort Gottes zu übermitteln. Dabei ist es nicht nur ihre provozierende Art des Auftretens, sondern vielmehr die Wirkmächtigkeit ihrer Botschaft als Gottesbotschaft, die bei den Hörern Eindruck hinterlässt:

In ihnen und durch sie kam […] Gott selbst zur Sprache – und zwar als einer, der sich konkret in die menschliche Welt einmischt, mehr noch als einer, der sein Gott-Sein an die konkrete Welt- und Menschheitsgeschichte gebunden hat. Die biblischen Propheten und ihre Wirkungsgeschichte sind Instrumente seines Wirkens in der Geschichte.16

Das Neue Testament als frohe Botschaft

Im »Neuen Testament« begegnet man hauptsächlich den sogenannten ›Evangelien‹ und ›Briefen‹. Bereits in seinen Briefen, die als erste Verschriftlichung des »Neuen Testaments« gelten, benutzt Paulus den Begriff ›Evangelium‹ (altgr. euangelion: gute Nachricht) häufig und meint damit die Verkündigung des ›Christusereignisses‹, also die mündliche Predigt von Gottes Heilshandeln in Jesus Christus, z.B. als Missionspredigt vor Ungläubigen oder als Verkündigung vor bereits an Christus Glaubenden. Es ist der christologische Inhalt oder anders: die Glaubensformeln, die Paulus dazu veranlassen, von Evangelium, also einer ›frohen Botschaft‹ zu sprechen. Das hebräische Äquivalent im Alten Testament, dementsprechend der ältere Begriff, bezeichnet eine ›Nachricht‹, sowohl eine gute als auch eine schlechte. In der griechischen Literatur ist das Wort bereits seit Homer bekannt und meint dort sowohl ›die (gute) Nachricht‹, z.B. als Siegesnachricht, als auch den ›Lohn für den Überbringer der Nachricht‹. Erst in späteren Texten, die in den Bereich des Kaiserkultes gehören, erhält der Begriff eine theologische Färbung.17

Wenn Markus aber schreibt: »Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes« (Mk 1,1), bezieht er die Erzähltraditionen und die Worte Jesu in den Terminus ›Evangelium‹ mit ein und schafft damit eine Art neuer Gattung, da keine anderen Quellen bekannt sind, die vor ihm den Begriff für episodische Erzählungen aus dem Leben Jesu gebrauchen.18 Dennoch finden sich auch viele Parallelen zu anderen antiken Gattungen wieder, auch wenn eine eindeutige Einordnung nicht abschließend geklärt ist. Betrachtet man beispielsweise die antike Biographie, so ist sie eine eher offen gehaltene Literaturform, die sich nicht formalen und stilistischen Regeln verpflichtet. Bei Plutarch, dem Hauptvertreter dieser Gattung, liegt das Interesse vornehmlich beim Charakter und seiner Moral, und viel weniger auf dem zeitgeschichtlichen Kontext, welcher gattungstypisch in der Geschichtsschreibung fokussiert wird. Es geht Plutarch bei seiner Darstellung in erster Linie um positive und nachahmungswerte oder  abschreckende Persönlichkeiten, auch wenn Geschichtlichkeit dem Zwecke dienlich ist und bei anderen Autoren sogar mehr Gewichtung erhält.19 Natürlich darf man an dieser Stelle aus Respekt vor dem Glauben nicht übersehen, dass zwar eine Anlehnung an die antike Gattung gegeben ist, das Ziel der ›Evangelisten‹ aber darüber hinausgeht, bloß die Person Jesu als moralischen Helden und Vorbild hervorzuheben. Die Erzählungen vom Leben Jesu in den ›Evangelien‹ zielen wie auch das ›paulinische Evangelium‹ auf das Heil, sie sind Aufforderungen zum Glauben oder zumindest der Versuch von dessen Sicherung.20 Ähnlich wie schon beim »Alten Testament« hat die Einbettung in Geschichte eine bestimmte Aussage:

Denn wenn die Urchristenheit den erniedrigten [d.i. den irdischen; P.R.] mit dem erhöhten Herrn identifiziert, so bekundet sie damit zwar, dass sie nicht fähig ist, bei der Darstellung seiner Geschichte von ihrem Glauben zu abstrahieren. Gleichzeitig bekundet sie jedoch damit, dass sie nicht willens ist, einen Mythos an die Stelle der Geschichte, ein Himmelswesen an die Stelle des Nazareners treten zu lassen …21

Des Weiteren wurden die Schriften in der Bibel zum Teil über Jahrhunderte mündlich tradiert, bevor sie niedergeschrieben wurden. Paulus' Briefe, die sich noch dem ›Jesus-Ereignis‹ als nächstes datieren lassen, sind an damals existente christliche Gemeinden adressiert oder an Gemeinden, die im Begriff waren, ihre Christlichkeit auszubilden. Hier wird ein zeitlicher Abstand zum Geschehenen deutlich, denn dieser Trend konnte sich nach Jesu Tod und dem ›Osterereignis‹ überhaupt erst entwickeln. Keine der biblischen Schriften sind demnach Zeitzeugen historischer Ereignisse - allein aus diesem Grund ist es völlig verfehlt, von bewusster und detaillierter Geschichtsschilderung zu sprechen.

Die Lesart ist entscheidend

Fast alle Texte in der Bibel – ob Rechtstexte, Gedichte, Erzählungen oder Biographien – enthalten (zeit-)geschichtliche Elemente, ob tatsächliche oder erdachte. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn es ist fast unmöglich, einen Text zu produzieren, ohne, dass zeitgenössische und kulturelle Vorstellungen, Sichtweisen und Urteile in irgendeiner Form mit einfließen. In der Bibel haben zeitgeschichtliche Elemente eine besondere Funktion: Sie sollen die Botschaft, um die es letztendlich geht, unterstreichen, verständlich oder gar erst sichtbar machen. Aber diese soll hier gar nicht im Fokus stehen, denn dann würde die Bibellektüre weiter auf dem ›religionswissenschaftlichen Elfenbeinturm‹, auf dem sie sich in den letzten Jahren verschanzt hat (oder wurde), verbleiben. Die Bibel gilt als verstaubt, als hätte sie uns heute nicht mehr viel zu sagen, ihre Aussagen seien überholt, eine Identifizierung mit den Protagonisten nicht mehr möglich oder notwendig. Diese weitläufige Meinung führte dazu, dass die Bibel kaum noch gelesen wurde und wird und jeder, der sich heute mit dem Buch beschäftigt, tut dies meistens im beruflichen Kontext, sprich: Die Lektüre und Analyse spielt sich unter Theologen ab, höchstens noch Historikern, selten aber – so der Eindruck – im Privaten. Dabei wird verkannt, welchen außerreligiösen Stellenwert die Bibel hat, denn sie ist nicht nur eine Anthologie zu einem bestimmten Themenkomplex. Als ›Buch der Bücher‹ ist sie ein »Muster des Buchs, das lange Zeit bestimmend dafür war, was man unter einem Buch versteht […]. Das biblische Modell der Heiligen Schrift war lange Zeit zentral für die europäische Textkultur und hat auch nach dem Ende seiner selbstverständlichen Geltung ein machtvolles Nachleben. Letztlich kann man wohl kaum verstehen, was ›Lesen‹ in Europa bedeutet, ohne die Traditionen der Lektüre der Bibel zu berücksichtigen, die durch die Urszene ›dieser Urkunde‹ veranlasst wurde.«22 Ein wenig ist die mangelnde Bibellektüre auch der Tatsache geschuldet, dass oft ein theologisches und historisches Vorwissen für den Umgang mit der Bibel vorausgesetzt wird, damit die Aussagen des Textes überhaupt verstanden werden. In diesem Sinne geht man häufig vom Texthintergrund aus, zieht also Informationen über die Entstehungszeit, den -ort oder den Autor heran, um sich anschließend dem Inhalt zu widmen. Diese Vorgehensweise vernachlässigt, dass die Bibeltexte aber eben nicht für Gelehrte, Theologen und Historiker geschrieben wurden, sondern für den ›einfachen‹ Leser, ansonsten würde sich die Botschaft selbst ad absurdum führen.

 

Anm. d. Red.: Ergänzend zu den Beiträgen im aktuellen Heft zum Schwerpunktthema »Glaube« präsentieren wir in unserem Online-Magazin in dieser und der vorangegangenen Woche weitere Texte zum Themenfeld »Literatur und Glaube«. Wir wünschen eine anregende Lektüre!

  • 1. Weidner, Daniel: Einleitung: Zugänge zum Buch der Bücher. In: Bibel als Literatur. Hrsg. v. Hans-Peter Schmidt und Daniel Weidner. München 2008. S. 7–28; hier: S.7.
  • 2. Die Vulgata, also der Bibelkanon der römisch-katholischen Kirche, hat mehrere Bücher aus der griechischen Septuaginta-Fassung (54 Bücher in griechischer Sprache) der Alten Kirche übernommen. Erst im Jahre 1546 einigte man sich im Trienter Konzil auf einen Kanon von 46 Büchern. Die evangelischen Reformatoren entschieden sich dazu, alle nicht in hebräischer Textfassung vorliegenden Bücher und Buchteile aus dem Kanon auszuschließen.
  • 3. In Unterscheidung zu »Jesus Christus«, also der biblisch bezeugten Person, wird die historische Person auch als »der historische Jesus« oder »Jesus von Nazareth« bezeichnet.
  • 4. Vgl. Zenger, Erich u.a.: Einleitung in das Alte Testament. 5. Auflage. Stuttgart 2004. S. 21.
  • 5. Vgl. ebd., 12 f.
  • 6. Ebd., S. 70.
  • 7. Vgl. ebd., S. 72.
  • 8. J. Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Zitiert in: Zenger, Erich: Einleitung AT [wie Anm. 4], S. 72.
  • 9. Vgl. Zenger, Erich: Einleitung AT [wie in Anm. 4], S.73.
  • 10. Ebd., S. 188.
  • 11. Vgl. ebd., S. 189.
  • 12. Vgl. ebd.
  • 13. Ebd., S. 190.
  • 14. Vgl. ebd., S. 329.
  • 15. Vgl. ebd., S. 332 f.
  • 16. Ebd., S. 425.
  • 17. Vgl. Broer, Ingo: Einleitung in das Neue Testament. Die Neue Echter Bibel, Bd. 1. Würzburg, 1998. S. 27 f.
  • 18. Vgl.ebd., S. 24 f.
  • 19. Vgl. ebd., S. 35 f.
  • 20. Vgl. ebd., S. 26.
  • 21. Vgl. ebd., S. 26.
  • 22. Weidner, Daniel: Bibel als Literatur [wie Anm. 1], S. 14.

 

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