Der Herbst macht Lust aufs Lesen

Auch in der zweiten Jahreshälfte präsentiert die Kritische Ausgabe wieder junge Autoren

Es ist wieder soweit. Wir gehen mit der Lesereihe »Forum Junge Literatur« (FJL) in diesem Jahr in die zweite Runde und bieten wie gewohnt jungen Stimmen eine Plattform. Nach Julia Trompeter im Frühjahr, sind unsere Gäste in diesem Herbst Sven Heuchert und Chris Nolde. Beide haben in den letzten Monaten lesenswerte Bücher vorgelegt. Sie zeigen mit ihrem Werk eindrucksvoll, wie lebendig die deutschsprachige Literatur gegenwärtig ist.

Die Gästeliste unserer Reihe »Forum Junge Literatur« kann sich sehen lassen: Mit Dorian Steinhoff, Christoph Wenzel, Roman Ehrlich und zuletzt Julia Trompeter hatten wir im Buchcafé Antiquarius in den letzten Monaten bereits vielversprechende Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur zu Gast. In diesem Herbst setzen wir die Reihe ebenso ambitioniert fort und präsentieren erneut zwei Schriftsteller, die sich mit ihren Texten in den vergangenen Monaten zurecht Gehör verschafft haben.

Den Anfang macht am 26. Oktober Sven Heuchert. Der gebürtige Rheinländer schreibt insbesondere Kurzgeschichten. Seine eigene Biographie umschreibt er selbst mit folgenden knappen Worten: »Liebe, Reisen, kleine Niederlagen, große Niederlagen. Rückkehr in die Provinz.« Nachdem er in den letzten Jahren in Zeitschriften Erzählungen mit teils außergewöhnlichen Titeln wie z.B. Drecksack, Fettliebe oder Abwärts! veröffentlicht hat, erschien 2015 der Erzählband Asche. Heuchert präsentiert mit dem Debüt weit mehr als eine Milieustudie. Das Werk besticht vor allem durch seine besondere Erzählkunst. Aktuell arbeitet der Schriftsteller nicht nur an einem Roman, auch ein zweiter Erzählband ist in Planung.

Als zweiter Gast in diesem Herbst folgt Chris Nolde, Autor von Belletristik und Theaterstücken und Lyrik, am 16. November. Er hat in Bonn und Berlin Literatur, Philosophie und Politik studiert. Nach seinem Erstlingswerk Riss (2013) erschien bei Kein & Aber im Februar 2016 sein zweiter Roman Eigentlich ist mein Leben gar nicht so übel, eine witzig-charmante Geschichte über die Lebenskrise eines Berliner Spätzwanzigers und Autors.

Beide Lesungen finden im Buchcafé Antiquarius (Bonner Talweg 14) in der Bonner Südstadt (S-Bahn-Haltestelle Königsstraße) statt, Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 6,– bzw. 4,– Euro. Vorabreservierungen sind unter lesung@kritische-ausgabe.de möglich.

Bei beiden Lesungen wird es Gelegenheit geben, auch die Hefte der Kritischen Ausgabe kennenzulernen. Nachdem im Frühjahr unsere Ausgabe zum Thema »Freundschaft« erschienen ist, beschäftigt sich unsere Publikation in diesem Herbst ganz mit dem »Untergrund«.
 

Die Veranstaltungen werden vom Kulturreferat des AStA der Universität Bonn gefördert.


 

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