Und mit (un)schöner Regelmäßigkeit...

... sattelt das Feuilleton alle zwei/drei Jahre auf die Ankündigung des Germanistentages die längst leidige Diskussion über Sinn & Zukunft unserer Disziplin auf. Den Anfang macht diesmal die ZEIT...

Weitere Artikel werden - natürlich - folgen!

Was von dieser permanenten Beschwörung der "Krise" zu halten ist, derer sich vor allem ja die Vertreter des Faches selbst befleißigen - so etwa, wenn auch nicht allzu pessimistisch, Hans Ulrich Gumbrecht in seinem Eröffnungsvortrag zum letzten Germanistentag 2001 -, hat z.B. Rainer Kolk 2003 in einem Beitrag für die "Industrie"-Nummer der K.A. dargelegt, der hier (als PDF) nachgelesen werden kann.

addendum (14.09.04): Es geht - wie versprochen - weiter, nämlich u.a. mit einer Übersicht über das Programm des Germanistentages im Tagesspiegel und einer Entgegnung auf eine Rede Robert Menasses, der angeblich "unflätig" über Marcel Reich-Ranicki hergezogen habe, in der FAZ.
Fazit des letztgenannten Beitrages: "[...] wenn die Germanisten mehr öffentliche Wirkung erzielen wollen, gibt es ein besseres Mittel als Menasses Unflat. Sie müßten sich nur wie Reich-Ranicki als Anwälte der Literatur verstehen." Hört hört!

Mein Lieber, da bist du mir

Mein Lieber, da bist du mir mit dem posten ja ein bißchen voraus gewesen... hinweisen möchte ich aber noch auf einen anderen "germanistischen" Artikel in der Zeit, "Auf den Klassenstandpunkt kam es an", die Lektüre eines germanistisches Vorlesungsverzeichnisses aus den siebziger Jahren.

 

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