Anzeige

Crauss.

Ein Prototyp der Post-Pleitgen-Generation

David Eisermann beantwortet den Fragebogen für »Germanisten, die es geschafft haben«

Stefan Andres, 15. Februar 2007, 16:36 Uhr

Last, but not least: Auch der dritte Gast der Veranstaltung »Forum B(eruf) Germanistik« am vergangenen Freitag an der Universität Bonn (Details hier), Dr. David Eisermann, hat, ebenso wie zuvor schon Dr. Adam Soboczynski und Dr. Cornelia Schu, unseren »Germanisten-Fragebogen« beantwortet. Die beruflichen Aktivitäten des Journalisten sind äußerst vielfältig und reichen von der Arbeit in einem eigenen Autorenbüro bis zur Übersetzer- und Moderatortätigkeit. Eisermann war im Wintersemester 1976/77 einer der ersten Teilnehmer des neuen Komparatistik-Studiengangs in Bonn. Ergänzt hat er sein Studium mit dem Fach Anglistik, entsprechend nah ist ihm die amerikanische Literatur: Er promovierte mit einer Arbeit über den US-Schriftsteller Michel-Guillaume Jean de Crèvecoeur, übersetzte später Romane wie James Ellroys White Jazz aus dem Amerikanischen und begleitet Schriftsteller wie T. C. Boyle, Louis Begley, Amos Oz oder Robert Harris auf Lesereisen, die sie über den großen Teich nach Deutschland führen. Ebenso weitreichend wie seine literarischen Interessen und Begabungen sind die Radio-Sendungen, die er moderiert und mit denen er dem kulturellen Leben eine, seine Stimme gibt.

Zwar hat er nie je ein Praktikum absolviert, doch zieren zwei Auslandsaufenthalte (in Nizza und Pittsburgh) seinen studentischen Werdegang. Das Lehrangebot für Journalisten damals in Deutschland sei noch nicht so spezifisch wie heute gewesen – der DAAD, so berichtet er, habe gar vor entsprechenden Studiengängen in den USA gewarnt. Als Akademiker gehört er zu den ersten Vertretern nach der »Generation Fritz Pleitgen«, wie Eisermann diejenigen Journalisten nennt, die einst noch ohne ein Studium zu den Medien gelangten. Seine journalistische Karriere begonnen hat er als Schüler und später als Student beim Bonner »General-Anzeiger«. Mit seinem Werdegang kann Eisermann heutigen Studierenden mit dem Berufsziel Journalismus daher als früher Prototyp gelten.

 

Unsere zwölf Fragen, beantwortet von David Eisermann:

  1. Wie lange und wo haben Sie studiert, welchen Abschluss haben Sie erreicht? War Germanistik Ihr Haupt- oder Nebenfach?

    Mein Hauptfach war Komparatistik. Ich gehöre zum ersten Jahrgang, für den Komparatistik in Bonn als Studiengang mit eigener Studienordnung angeboten wurde. Die erste »Einführung in die Vergleichende Literaturwissenschaft« für Erstsemester fand im WS 1976/77 statt. Mein Studienort war Bonn:

    Germanistik (Grundstudium, Alte und Neue Abteilung) 1976–78; Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (Grundstudium) 1976–78; Anglistik (Grundstudium, Alte und Neue Abteilung); »Lettres, Art et Sciences Humaines« (Universität Nizza, 1978); »School of Arts and Sciences« (Universität Pittsburgh, 1978–79); Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Hauptstudium, 1979–81); Neuere englische und amerikanische Literaturwissenschaft (Hauptstudium, 1979–81); Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (Hauptstudium, 1979–81); 1981–84 Doktorand bei Erwin Koppen (Hauptfach), Lothar Hönnighausen (Nebenfach) und Jürgen C. Jacobs (Nebenfach).

  2. Was hat Sie damals dazu bewogen, Germanistik zu studieren?

    Ich habe mich schon als Schüler stark für Texte, für das Verfertigen und die Wirkung von Literatur interessiert – mit einer historischen (und journalistisch-kritischen) Schlagseite. Die Beschränkung auf die deutsche Sprache wollte ich vermeiden (Neusprachliches Abitur!) – deshalb das Hauptfach Komparatistik und die Kombination mit Anglistik. Ich habe im Grundstudium außerdem viele Veranstaltungen bei den Romanisten belegt. Das Verhältnis von Original und Übersetzung hat mich von Anfang an beschäftigt, auch die Beziehung, in der Texte zu anderen Künsten (z.B. Film) stehen. Und das Bild einer Kultur im Spiegel einer anderen Nationalliteratur, einer anderen Sprachwelt. Lauter Fragestellungen, die aus der klassischen Germanistik herausführen.

  3. Zu welchem Thema haben Sie Ihre Abschlussarbeit eingereicht?

    »Erfundenes Amerika: Strukturelle und biographische Probleme im zweisprachigen Werk von St. John de Crèvecoeur (1735-1813)«; Diss., Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn 1983.

  4. Zu welchen wissenschaftlichen Ergebnissen sind Sie in dieser Arbeit gelangt?

    Der erste und einer der nachhaltigsten literarischen Erfolge eines amerikanischen Autors in Europa waren die erzählerischen Essays in englischer und französischer Sprache von Michel-Guillaume Jean de Crèvecoeur, der sich als Amerikaner John Hector St. John nannte; vor allem in seinem Band Letters from an American Farmer (London, 1782) hat er die wesentlichen Grundmuster des »Amerikanischen Traums« vorgeprägt, der seine ganze Wirkung als Zivilisationsmythos erst im 19. und 20. Jahrhundert entfalten sollte.

  5. Wer war Ihr(e) bevorzugte(r) Professor(in) und was machte sie/ihn aus?

    Sehr gute Frage – zu meiner Zeit gab es nämlich gar keine Professorinnen. Alle Lehrstuhlinhaber waren Männer! Ich habe gern bei Erwin Koppen, Lothar Hönnighausen und Jürgen C. Jacobs gehört, aber auch mit Interesse bei Beda Allemann, Peter Pütz, Rolf Lessenich und Frank Kearful. Einige der besten (ergiebigsten) Erlebnisse als Student hatte ich aber bei nichthabilitierten Dozenten wie Heiner Gillmeister, Carol Dexheimer oder meinen Professoren in Pittsburgh: Keiko McDonald, David Barthomae und vor allem Thomas Philbrick, die in mir echte Begeisterung und Neugier für den Arbeitsgegenstand und Verständnis für wissenschaftliches Handwerk geweckt haben.

    An meinen akademischen Lehrern, Erwin Koppen und Lothar Hönnighausen, habe ich vor allem zu schätzen gelernt, daß sie mutig und aufgeschlossen genug waren, mich eine Arbeit mit amerikanistischem Thema schreiben zu lassen – obwohl es Anfang der 80er Jahre in Bonn weder das Fach Amerikanistik noch irgendwelche anderen Amerikastudien gab (von einem »Nordamerikastudienprogramm« ganz zu schweigen).

  6. Was war/ist Ihr Lieblingsbuch / Lieblingsautor(in) / Lieblingsepoche / Lieblingsgattung / Lieblingsgenre?

    Viel auf einmal gefragt, aber ich versuche es mal mit einer überschaubaren Antwort: Meine erste Teilnahme an einem Oberseminar war verbunden mit einem Referat über das Verhältnis von Literatur und Film am Beispiel von Kubricks 2001: A Space Odyssey (also die Zusammenarbeit von Arthur C. Clarke und Stanley Kubrick, verschiedene Fassungen des Drehbuchs, den »Roman zum Film«). Das hat mich schon sehr interessiert. Insofern war es eine schöne Gelegenheit, später als Gast im Nordamerikaprogramm wieder zurückzukommen und ein Seminar dazu veranstalten zu können (WS 2001/2002).

    Als Doktorand und später als Akademischer Rat auf Zeit habe ich mich allerdings stark mit europäischer und amerikanischer Literatur im 18. und 19. Jahrhundert beschäftigt. An Herman Melvilles Moby Dick fasziniert mich bis heute, daß es genaugenommen ein Buch des 20. Jahrhunderts ist, das zufälligerweise schon 1851 erschienen ist.

  7. Wo haben Sie Ihre ersten beruflichen Erfahrungen gesammelt, welche studienbegleitenden Tätigkeiten (Praktika etc.) haben Sie absolviert und dabei ggf. welche Schlüsselqualifikationen erworben?

    Ich war Mitglied im Studentischen Filmklub. Die Wörter »Praktikum« und »Schlüsselqualifikation« habe ich als Student nie gehört. Ich kann mich auch an keinen Kommilitonen erinnern, der »Praktika« absolviert hätte. Das ist meines Wissens erst in den 90er Jahren aufgekommen. Ich habe als Schüler und Student vier Jahre für den Bonner »General-Anzeiger« gearbeitet. Angefangen habe ich mit dem »Tageskalender« und der Rubrik »Glückwünsche zum Geburtstag« (»Frau Käthe Schneider wird heute 80 Jahre alt«). Schließlich habe ich für den Lokalteil schreiben dürfen (20 Pfennig pro Zeile; das Freibier beim Schützenverein war mehr wert als das Honorar für den ganzen Artikel). Am Ende habe ich dann Film- und Fernsehkritiken fürs Feuilleton geliefert. Das war das Beste. Ich habe auch als Sprachlehrer für verschiedene Sprachschulen gearbeitet. Und ich war studentische Hilfskraft bei einem Forschungsprojekt in der Universitätskinderklinik. Das war vielleicht verrückt!

  8. Wie sind Sie nach dem Studium geworden, was Sie nun sind? Und: Wollten Sie es werden?

    Ich arbeite heute als Radiomoderator und Kulturjournalist – Aufgaben, die ich erst lange nach dem Studium kennengelernt habe (Campusradio gab’s nicht in den 70er Jahren). Aber den Journalismus habe ich sofort angesteuert. Ich habe nur eine Weile gebraucht, mich ganz dafür zu entscheiden. Dann habe ich meine Stelle als Akademischer Rat auf Zeit gekündigt, habe nicht das Angebot angenommen, an eine andere Universität zu gehen, sondern einen Vertrag über die Gründung einer BGB-Gesellschaft unterschrieben und mit einem Freund und Kollegen ein Journalistenbüro gegründet. Wir haben fünf Jahre für Printmedien, Radio und Fernsehen gearbeitet. 1990 habe ich mich dann mit meinem eigenen Büro selbstständig gemacht. Heute ist das Radio der Mittelpunkt meiner Arbeit; für anderes finde ich nur noch wenig Zeit. Aber ich moderiere nach wie vor meine Literaturveranstaltungen, die mir sehr wichtig sind – weil sie mit Literatur zu tun haben und mich aus dem Studio und vor ein lebendiges Publikum bringen.

  9. Nützt Ihnen das im Studium erworbene Wissen in Ihrem Beruf – und wenn ja: was?

    Eine wissenschaftliche Ausbildung und akademische Praxis helfen einem als Kulturjournalist schon sehr; Themen und Gegenstände überschneiden sich ja. Bei der journalistischen Arbeit helfen am ehesten Vorwissen und Recherchetechnik, wie man sie in den Kulturwissenschaften erwerben kann.

  10. Würden Sie sich heute wieder für ein Germanistik-Studium entscheiden – und warum (nicht)?

    Heute würde ich wohl versuchen, eine Fächerkombination aus Komparatistik, Medienwissenschaft und Amerikanistik zu studieren; ob ich dazu die Germanistik brauchen würde, weiß ich nicht. Aber Medienwissenschaft und Amerikanistik wurden in den 70er Jahren nicht angeboten.

  11. Wie viele Ihrer (Branchen-)Kollegen haben Germanistik oder ein anderes geisteswissenschaftliches Studium absolviert? Und werden in Ihrem Bereich noch weitere Germanisten bzw. Geisteswissenschaftler gesucht?

    Als ich mit dem Journalismus zum ersten Mal in Berührung kam (Mitte der 70er Jahre), war das noch kein akademischer Beruf; es gab viele Journalisten, die nach Schule und Volontariat gleich in den Beruf gegangen waren (die »Generation Fritz Pleitgen«). Heute gibt es das nur noch selten (ich glaube, Kai Diekmann ist so ein Beispiel). Es gibt heute auch die Möglichkeiten, alles mögliche vom Schreiben bis zu den Medien regelrecht zu lernen und zu studieren (gab es früher gar nicht; wir sind als DAAD-Stipendiaten noch dringend vor solchen Angeboten in den USA gewarnt worden!). Deshalb würde ich jedem, der journalistisch arbeiten will, zu so einer praktischen Vor- oder Zusatzausbildung raten. Und jetzt zu den Geisteswissenschaften: im Kulturjournalismus gibt es fast nur Leute mit geisteswissenschaftlichen Abschlüssen (bei WDR3 natürlich auch eine Reihe richtiger Musiker). Und die werden auch ständig gesucht und gebraucht. Wenn z.B. das Preußen-Museum NRW in Wesel eine Ausstellung über »Napoleon an Rhein und Weser« macht, möchte man da keinen Politik- oder Parlaments- oder Sportjournalisten hinschicken.

  12. Welche Frage haben Sie an heutige Studierende der Germanistik? Und was würden Sie ihnen raten zu tun (oder zu lassen), um den Sprung von der Uni ins Berufsleben zu schaffen?

    Frage? Ja, ob sie sich für eine freiberufliche Tätigkeit im Medienbereich interessieren. Typische freiberufliche Tätigkeiten sind zum Beispiel: die Literaturübersetzung, Hörfunk- oder Zeitschriftenautor, Moderation und Präsentation in Radio und Fernsehen. Dann kann ich Ihre Fragen möglicherweise beantworten. Und den Rest der Antwort habe ich hoffentlich schon unter (11) gegeben.

 

Hinweis: Im ersten Teil unserer Serie Germanisten im Beruf gab Martin Sonneborn Auskunft über seinen Werdegang, im zweiten der Journalist Jan Sting, im dritten der Journalist und Fotograf Axel Joerss. Nach diesen drei Herren kamen mit der Wissenschaftslektorin Christine Henschel und der Schriftstellerin Nikola Richter zwei Damen an die Reihe, bevor Schriftsteller Burkhard Spinnen den K.A.-Fragebogen ausfüllte. Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Kathrin Passig präsentierte vordergründig sehr heitere Antworten, die allerdings verdeutlichen, dass nach der Hochschulreform vielleicht eher nicht das aus ihr geworden wäre, was sie nun ist – zumindest nicht mit einem Germanistik-Studium. Im Rahmen der Veranstaltung des Alumni-Clubs erschienen vorab bereits die Fragebögen der beiden anderen Teilnehmer neben Eisermann: ZEIT-Redakteur Adam Soboczynski verriet Details über seinen Werdegang als Germanist und Cornelia Schu berichtete von ihrem Wechsel von der Uni zum Wissenschaftsrat. Weitere »Germanisten, die es geschafft haben«, folgen!

 

Wissenschaftsjahr 2007 Der Fragebogen »Germanisten im Beruf« ist Bestandteil des »Jahres der Geisteswissenschaften 2007«.

 

David Eisermann (Foto: Autorenbüro David Eisermann)David Eisermann arbeitet heute als Autor und Moderator für den WDR. Studium in Bonn, Nizza und Pittsburgh. 1984–85 Akademischer Rat auf Zeit an der Universität Bayreuth. 1985–90 Partner von Florian Steinbiß im Autorenbüro Steinbiß und Eisermann in Bonn. Zahlreiche Arbeiten für Radio und Fernsehen – u. a. Propaganda Swing: Dr. Goebbels’ Jazz-Orchester für das Südwestfunk-Fernsehen (wieder zu sehen 2006 auf »Eins Festival« und als DVD erhältlich). Seit 1988 Radiomoderator für WDR-Sendungen wie »Unterhaltung à la carte«. 1990 selbständig mit eigenem Büro in Bonn. Von 1991 an regelmäßig Literaturveranstaltungen mit Autoren wie T. C. Boyle, Louis Begley, Amos Oz u.v.a. Veröffentlichungen als Literaturübersetzer (z.B. White Jazz von James Ellroy), Buch- und Zeitschriftenautor. Bis 1996 Moderator für die »WDR2 Zugabe«. 1998–99 Moderator für »Kultur heute« beim Deutschlandfunk. Seit 1998 Moderator für die aktuelle Kultursendung »Mosaik« auf WDR3, der ältesten live gesendeten Kultursendung im ARD-Hörfunkprogramm. 1999 Teilnahme am »Cultural Awards Scheme« der Regierung von Australien. 2003 Finalist beim Relaunch von »Mosaik«. 2004 im Beirat der Konejung Stiftung Kultur. 2005 Mitglied der Jury für den Westfälischen Literaturpreis und Laudator für Wiglaf Droste. 2006 Literaturveranstaltungen mit Robert Harris (Pompeji, Imperium) in München, Hamburg und Bern.

(Foto: Autorenbüro David Eisermann)

 

Anm. d. Red.: Die Kritische Ausgabe dankt nochmals den drei Gästen der Veranstaltung ebenso wie Prof. Dr. Helmut J. Schneider und dem Alumni-Club der Uni Bonn als Veranstalter für ihre freundliche Unterstützung!

(15. Februar 2007)

Anzeige


RSS-Feed für Kommentare zu diesem Eintrag
URI für Trackbacks zu diesem Eintrag

Kommentare »

Bislang keine Kommentare.

Name (notwendig)
E-Mail-Adresse (notwendig - wird nicht öffentlich angezeigt)
Homepage-URI
Ihr Kommentar (kleiner | größer)
XHTML: Folgende HTML-Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

GermanistInnen im Beruf

Neue Kommentare
  • Dott Manfred: Wenn das keine erfundene Geschichte ist und annähernd mit der...
  • Kevin: Bewusstsein kann man nicht lehren noch erzwingen – im Gegenteil....
  • Tom: Ich halte Frau Gollwitzers Recherche und Veröffentlichung von...
  • Herbert: Sehr gute Arbeit – bin absolut beeindruckt – danke !!
  • Bananenflankengeber: Glaubt man’s, was man hier liest?!? Was versteckt...
Neue Trackbacks
Aktuell

Aktuelle Artikel

»Heute ist sein Werk Gegenstand globaler Diskussion«
Oder: Strategie der Exkulpierung und Apologie in biografischem Gewand – Zu Reinhard Mehrings Carl-Schmitt-Biographie
[Diskussion, Rezensionen]
Unwillkürliche Erinnerung
Christian Kracht, Eva Munz und Lukas Nikol bringen in Die totale Erinnerung die kulturellen Errungenschaften des stolzen koreanischen Volkes auch der westlichen Welt nahe.
[Rezensionen]
»Manchmal denke ich, ich bin die Einzige in unserem Viertel, die noch vernünftige Träume hat.«
Alina Bronskys Debutroman Scherbenpark liefert brutale Nachrichten aus dem Solitär
[Rezensionen]
Das aktuelle Heft


Aktuell

In der K.A. plus

Ein Sommer mit Kikujiro
Japan-Liebhaber Manfred Poser hat ein Buch von und über Takeshi Kitano entdeckt
»Heute ist sein Werk Gegenstand globaler Diskussion«
Oder: Strategie der Exkulpierung und Apologie in biografischem Gewand – Zu Reinhard Mehrings Carl-Schmitt-Biographie
Objektwelt und Traumwelt
Manfred Poser versucht, zwischen unserer gegenständlichen Welt und der fünften Dimension zu vermitteln. Ob das gutgeht?
David, Jan und Elvis
Manfred Poser war lange auf Radtour – und hat als radelnder Mönch viel Bedenkenswertes erlebt
Das neue Denken
Manfred Poser wütet und trauert über Hoffnungen, die es nicht mehr gibt
Aus der Redaktion

Sagen Sie uns Ihre Meinung!

Wenn Sie uns also eine Nachricht schicken wollen, Kritik oder Anregungen für uns haben, benutzen Sie doch einfach das unter dem Link Kontakt bereit gestellte Formular bzw. senden Sie uns eine E-Mail.