Inhalt abgleichen

Arbeitsweltliche Realitäten in der Literatur

Die Kritische Ausgabe sucht Texte für das Heft #27 zum Thema »Arbeit«

Immer wieder hat der Schriftsteller und Kritiker Enno Stahl eine »generelle[] Abwesenheit oder gar beschönigende[] Verkürzung arbeitsweltlicher Realitäten in der neuen deutschen Literatur« beklagt. Dies ist umso erstaunlicher, bedenkt man, dass ›Arbeit‹ in der gegenwärtigen Gesellschaft eine zentrale Position einnimmt. Wie steht es also tatsächlich um die Verarbeitung von Arbeit und Arbeitswelt in der Literatur der letzten zweieinhalb Jahrzehnte?


Aller Anfang ist schwer - Literatur und/ohne Ende

Die Kritische Ausgabe sucht Beiträge zum Themenschwerpunkt »Ende«

Das 26. Heft der »Kritischen Ausgabe« (K.A.) widmet sich dem Themenschwerpunkt »Ende«. Damit steht ein Bereich im Mittelpunkt, dessen Feststellung angesichts der globalen Auswirkungen diverser Krisen und Katastrophen so aktuell wie aus kulturgeschichtlicher Sicht zeitlos ist. Ausgehend von der Erkenntnis, dass die Beziehung von Literatur und Ende sowohl zeitlich als auch räumlich zu verstehen ist, liegt der Fokus des geplanten Hefts auf den Grenzen, die dem Schreiben an sich gesetzt werden und jenen des Geschriebenen, die ebenfalls entscheidende Fragen nach den Schaffensprozessen in Vergangenheit und Gegenwart aufwerfen. Ist etwa das Ende notwendige Voraussetzung für einen Neubeginn? Kann es in einer scheinbar gelangweilten und kühlen jungen Literatur überhaupt einen Neustart geben oder ist der moderne Schriftsteller vielmehr immer nur ein Epigone einer endlosen Ahnenreihe?


»Zwischen zwei Welten« - Neuerkundungen im Werk des Schriftstellers, Reporters und Seefahrers Heinrich Hauser.

Eine Veranstaltung mit den Zeitschriften Kritische Ausgabe, Sinn und Form sowie dem Weidle Verlag und dem Buchhändlerkeller

Ein erfolgreicher Schriftsteller, dessen scharfe Beobachtungsgabe und humanistische Überzeugung ihn ganz selbstverständlich zur offenen Kritik an der Naziherrschaft treiben, muß seine Heimat verlassen und in die USA emigrieren. Seine Frau und die beiden Kinder sind bereits in New York. Die Frau arbeitet in einem Warenhaus, er übernimmt den Haushalt, kauft aus Geldmangel Schlachtabfälle, an denen die Familie fast stirbt.


Das Geld von uns allen

Crowdfunding: ein Selbstversuch

Was kann man in Zeiten der internationalen Finanzkrise mit seinem Kapital noch erreichen? In was kann man investieren? Warum nicht in Kunst, in Musik oder Literatur? Eine stille Revolution neben der großen Krise öffnet neue Möglichkeiten und verändert die alten Wege des Geldes: das Prinzip Crowdfunding. Die Kritische Ausgabe startet einen Selbstversuch und möchte ihr nächstes Themenheft mit Hilfe der Macht des Schwarms realisieren.

 


TextBauSteine – Literatur und Baukunst

Die Kritische Ausgabe sucht Beiträge zum Themenschwerpunkt »Architektur«

Das 24. Heft der Kritischen Ausgabe widmet sich dem Themenschwerpunkt »Architektur«. Damit wenden wir uns einem Bereich zu, der die Beziehung von Literatur und Architektur problematisiert und in ihren diversen Berührungspunkten verhandelt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Beschäftigung mit dem literarischen und architektonischen Raum, sondern auch die Fragen, wie Literatur in der Architektur und Architektur in Texträumen genauso wie in Raumtexten etabliert, inszeniert und reflektiert werden.


Vom Glück, ein Briefträger zu sein

Eine Lesung von Charlotte Weitze im Rahmen der Lesereihe »Reading Europe«
Wenn die Königlich Dänische Botschaft eine junge Autorin vorstellt, dann muss diese schon etwas Besonderes sein. Tatsächlich ist Charlotte Weitze eine herausragende literarische Vertreterin ihrer Heimat, die sich der Wertschätzung ihres Landes sicher sein kann. Ihre Kurzgeschichtensammlung Skifting wurde mit dem Danish Writers Debut Award ausgezeichnet, ihr Roman Vom Glück ein Briefträger zu sein mit dem dänischen Literaturpreis. Die kommende Lesung läd deutsche Literaturbegeisterte ein, die Texte der jungen Autorin für sich zu entdecken.


»Man denkt noch rasch an Geld und solche Dinge«

Die »Kritische Ausgabe« sucht Texte für das Herbstheft 2012 zum Thema »Geld«

Das 23. Heft der »Kritischen Ausgabe« (»K.A.«) wird sich dem Themenschwerpunkt »Geld« widmen. Damit wendet sich die »K.A.« einem Begriffsfeld zu, dessen anhaltende Aktualität gerade mit Blick auf die finanzpolitischen Entwicklungen in Europa außer Frage steht. Aber nicht nur politisch ist dieses Thema immer wieder aktuell und wird es wohl auch im Jahr 2012 bleiben. Auch in Literaturproduktion und -wissenschaft hat es in den letzten Jahren gleichermaßen verstärkte Beachtung gefunden.


Die K.A. hat eine neue Homepage

Liebe Leser und Leserinnen, 

ich freue mich, Sie heute im Namen der Redaktion der Kritischen Ausgabe auf unserer neuen Internetpräsenz begrüßen zu dürfen.

Liebenswürdige Begegnungen voll Witz und leiser Ironie

Im Rahmen der Reihe »Reading Europe: Neue Autoren aus Europa« liest Katarzyna Sowula am 26.10. LVR-LandesMuseum in Bonn

Ob Katarzyna Sowula die skurrilen Begegnungen selbst so erlebt hat, von denen sie in ihrer Kurzgeschichtensammlung Auftrieb (polnischer Originaltitel Zero Osiemset) erzählt, bleibt ihr Geheimnis. Skurriles weiß sie aus einem Polen zu erzählen, das sich nicht recht zwischen Tradition und Moderne entscheiden kann. In ihren zehn Kurzgeschichten entführt sie den Leser in ein Land der gescheiterten Existenzen, tragikomischer Lebenskünstler und raren Heiligen. Mit Witz und leiser Ironie entfaltet die Schriftstellerin dabei ein vielschichtiges wie liebenswürdiges Bild Polens und seiner Bewohner:

»Meine Vorfahren standen immer mit den trägen Hühnern auf, mich weckt die erste Straßenbahn, die lärmt, bimmelt, in den Kurven fürchterlich knarrt und beim Bremsen quietscht. Doch das stört mich nicht, denn wo es Straßenbahnen und Schienen gibt, kann man einsteigen und losfahren, vielleicht kommt man ja, was weiß ich, zu einem interessanten Ort.«


Erwünschtes über Unerwünschtes

Das zweiundzwanzigste Heft der Kritischen Ausgabe ist einem Gegenstand gewidmet, der bisher nur selten im Mittelpunkt literatur- oder kulturwissenschaftlicher Analyse stand: Es geht um das Thema »Schund«. Einst als zentraler Begriff in vielfältige Prozesse der Zensur unerwünschter Literatur eingebunden, tritt er heute besonders in den (Massen-)Medien als wertende Beschreibungsformel für zeitgenössische Literaturentwicklungen (oder auch für Filme und Musik) auf


 

Spendenaufruf

Die »Kritische Ausgabe – Zeitschrift für Literatur im Dialog« sowie das Online-Magazin wird von einer jungen, ehrenamtlichen Redaktion betreut. Bitte helfen Sie uns mit einer Spende, mit unserer Arbeit weiterzumachen.

Detaillierte Hinweise für Spenden finden Sie im Impressum.

Wenn Sie mögen, können Sie uns auch ganz einfach unterstützen, während Sie online einkaufen, einen Flug oder Ihren nächsten Urlaub buchen – ohne, dass es Sie mehr als ein paar zusätzliche Mausklicks kostet. Wenn Sie vor dem Einkauf bzw. der Buchung über nachstehenden Button zu einem Online-Shop gehen und dort dann wie gewohnt einkaufen, bekommt die »Kritische Ausgabe« automatisch eine kleine Spende von etwa fünf Prozent des Einkaufswertes gutgeschrieben. Ihnen entstehen dadurch garantiert keine Mehrkosten!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!