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Der Kommunist von Monte Christo

Im Rahmen der Reihe Reading Europe: Neue Autoren aus Europa liest Noémi Szécsi am 29. Juni im LVR-LandesMuseum Bonn aus ihrem Roman Communist Monte Cristo

Noémi Szécsi (Foto: privat)Die Pannonische Tiefebene ist ein äußerst fruchtbares Gebiet Mitteleuropas – insbesondere kulturell und literarisch: Nachdem unter anderem Autoren aus Kroatien, der Slowakei und Österreich in Bonn gastierten, vertritt am 29. Juni Noémi Szécsi die junge Literatur ihres Heimatlandes Ungarn im Rahmen der Lesereihe »Reading Europe: Neue Autoren aus Europa« im LVR-LandesMuseum (Colmantstraße 14–16, Bonn). Mit Communist Monte Cristo bringt die 1976 in Budapest geborene Autorin einen Roman mit an den Rhein, der geprägt ist vom Vokabular des kommunistischen Ungarn in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts


Bei der K.A. war der Wurm drin

Liebe Leserinnen und Leser,

bedauerlicherweise mussten wir feststellen, dass in der Bestellmöglichkeit für die Kritische Ausgabe seit etwa vier Wochen der sprichwörtliche Wurm drin war. Dadurch haben uns Ihre Bestellungen, soweit Sie diese über das Online-Bestellformular aufgegeben haben, leider nicht immer erreicht. Sollten Sie seit Mitte März auf diesem Wege eines oder mehere unserer Hefte bestellt und bislang noch keinerlei Rückmeldung von uns erhalten haben, möchten wir Sie herzlich bitten, sich per E-Mail an redaktion@kritische-ausgabe.de bei uns zu melden; wir werden Ihre Bestellung umgehend bearbeiten …


Theater Bonn ruft zum Protest!

Nachdem das Theater Bonn seit Beginn des Jahrtausends Etatkürzungen in Höhe von über 14 Millionen Euro verkraften musste, drohen nun erneute Einsparungen von 3,5 Millionen. Nach den stillen Unterschriftenaktionen der letzten Wochen wird das Theater Bonn nun laut und ruft zur Protestdemonstration am 16. Dezember.


Die Pappbuchstaben der DDR

Die Jubiläumsfeiern zur Wende 2009 und 2010 boten einen Rückblick auf die DDR, der die Geschichte dieses Landes meist als einheitlichen Block darstellte. Wir haben die Büchse der Pandora wieder geschlossen und endgültig begraben – so der Tenor in den Medien. Wie wohl viele ehemalige Bewohner der »Black Box DDR« trägt auch der Autor Jan Kuhlbrodt den Inhalt dieser Büchse nach wie vor mit sich herum …


Eine intereuropäische Zeitreise oder Pilsner auf goldenem Grund

Im Rahmen der Reihe »Reading Europe: Neue Autoren aus Europa« liest Stéphane Lambert aus seinem Roman Les couleurs de la nuit am 03. November im LVR-Landesmuseum in Bonn

Zum nunmehr fünfzehnten Mal heißt es bald wieder »Reading Europe« und diesmal wird es mit Stéphane Lambert ein Autor aus dem politischen Herzen Europas sein, der uns mit einer Lesung aus seinem Roman Les Couleurs de la Nuit (Die Farben der Nacht) auf eine kunsthistorische Spurensuche der besonderen Art mitnehmen wird. Wer bei »Kunsthistorische Spurensuche« jedoch an eine professorale, leicht angestaubte Sprache denkt, die man nur mit dem Fremdwörterduden in Griffweite versteht, könnte kaum stärker daneben liegen


Auf den Spuren des Gedächtnisses

Die »Kritische Ausgabe« auf den Spuren des Gedächtnisses (Illustration: © Johnny Bookjacket/Johanna Neubert, Berlin)Cicero soll einst gesagt haben: »Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.« Auch heute hat das, was der berühmte römische Philosoph vor mehr als 2000 Jahren mit Blick auf das individuelle Gedächtnis formuliert haben soll, seine Gültigkeit: Vergessen und sich (wieder) erinnern gehört zu den menschlichen Grundeigenschaften schlechthin …


Erkundungen des weiten Feldes Familie

»Familie ist ein weites Feld. Wer sich mit ihr beschäftigt, muß fest vor Augen haben, was er von ihr wissen will, sonst verliert er sich«, stellte John von Düffel unlängst in einer seiner Bamberger Poetikvorlesungen fest. Dem weiten Feld der Familie ist auch das jüngste Heft der Kritischen Ausgabe gewidmet. Literarisch und literaturwissenschaftlich erkunden die Beiträge ein Thema, das jeden betrifft. Familie ist, das zeigt sich allerorten, etwas »irgendwie Normales« und in der Vielzahl der möglichen (und unmöglichsten) Konstellationen etwas Besonderes.

Das Heft und die Weite des Feldes Familie präsentiert die Redaktion am kommenden Montag, dem 14. Juni, ab 20 Uhr im KULT 41 in Bonn mit einer »Release-Party«, einem Mix aus Lesung und »Musik, die zum Thema passt« …


Ein märchenhafter Abend im LVR-LandesMuseum

Im Rahmen der Reihe »Reading Europe« liest Mila Pavičević am 24. März in Bonn

»I’m in love with a fairytale«, hieß es im vergangenen Jahr beim Eurovision Song Contest in Moskau. Gut möglich, dass dieser Satz auch am kommenden Mittwoch in Bonn fällt, wenn Mila Pavicevic im LVR-LandesMuseum ihren Kurzgeschichtenband Ice Girl and other fairy tales vorstellt. Denn mit der Märchenhaftigkeit ihrer Geschichten wird die junge Kroatin, so versprechen es zumindest die Veranstalter, »Erwachsene und Kinder gleichermaßen in ihren Bann ziehen und die die Grenzen zwischen Realem und Übernatürlichem, zwischen Möglichem und Unmöglichem verschwimmen lassen«. Zum Beispiel mit dem Märchen vom namenlosen weißen Clown, der nach einem Schlangenbiss in der Wüste einsam verstarb und dessen rote Clownsnase heute als Stern am Firmament funkelt, im Sternbild des Großen Spielers, hinten, auf der anderen Seite des Nordens.

 


Angst und Literatur

Angst (Symbolfoto) (Foto: © aksel/PIXELIO)Angst! Was ist das? Man kann sich »Angst« von vielen verschiedenen Seiten her nähern und doch scheint es, dass man den Begriff nie ganz genau fassen kann. Es ist das Unbestimmte, das Unbekannte, welches dieses Gefühl beherrscht und es so schwer bestimmen lässt. Für unser nächstes Themenheft suchen wir Beiträge, die sich mit dem Themenkomplex »Angst und Literatur« beschäftigen.


Lebensgrenzen

Wer in den letzten Jahren die Literaturszene des hohen Nordens aufmerksam verfolgt hat, der ist an dieser jungen Dame nicht vorbeigekommen. 1980 in Tampere geboren, begeisterte Riikka Pulkkinen, Studentin der Literaturwissenschaft und Philosophie, ihre Heimat Finnland im Jahre 2006 mit ihrem Romandebut Raja / The Border. Seitdem ist sie mit renommierten Preisen ausgezeichnet und von den Medien gefeiert worden. Die Veranstaltungsreihe »Reading Europe: Neue Autoren aus Europa« bietet im LVR-Landesmuseum die Gelegenheit sich ein eigenes Bild zu verschaffen.Wer in den letzten Jahren die Literaturszene des hohen Nordens aufmerksam verfolgt hat, der ist an dieser jungen Dame nicht vorbeigekommen. 1980 in Tampere geboren, begeisterte Riikka Pulkkinen, Studentin der Literaturwissenschaft und Philosophie, ihre Heimat Finnland im Jahre 2006 mit ihrem Romandebut Raja / The Border. Seitdem ist sie mit renommierten Preisen ausgezeichnet und von den Medien gefeiert worden.


 

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