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Eine intereuropäische Zeitreise oder Pilsner auf goldenem Grund

Im Rahmen der Reihe »Reading Europe: Neue Autoren aus Europa« liest Stéphane Lambert aus seinem Roman Les couleurs de la nuit am 03. November im LVR-Landesmuseum in Bonn

Zum nunmehr fünfzehnten Mal heißt es bald wieder »Reading Europe« und diesmal wird es mit Stéphane Lambert ein Autor aus dem politischen Herzen Europas sein, der uns mit einer Lesung aus seinem Roman Les Couleurs de la Nuit (Die Farben der Nacht) auf eine kunsthistorische Spurensuche der besonderen Art mitnehmen wird. Wer bei »Kunsthistorische Spurensuche« jedoch an eine professorale, leicht angestaubte Sprache denkt, die man nur mit dem Fremdwörterduden in Griffweite versteht, könnte kaum stärker daneben liegen


Auf den Spuren des Gedächtnisses

Die »Kritische Ausgabe« auf den Spuren des Gedächtnisses (Illustration: © Johnny Bookjacket/Johanna Neubert, Berlin)Cicero soll einst gesagt haben: »Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.« Auch heute hat das, was der berühmte römische Philosoph vor mehr als 2000 Jahren mit Blick auf das individuelle Gedächtnis formuliert haben soll, seine Gültigkeit: Vergessen und sich (wieder) erinnern gehört zu den menschlichen Grundeigenschaften schlechthin …


Erkundungen des weiten Feldes Familie

»Familie ist ein weites Feld. Wer sich mit ihr beschäftigt, muß fest vor Augen haben, was er von ihr wissen will, sonst verliert er sich«, stellte John von Düffel unlängst in einer seiner Bamberger Poetikvorlesungen fest. Dem weiten Feld der Familie ist auch das jüngste Heft der Kritischen Ausgabe gewidmet. Literarisch und literaturwissenschaftlich erkunden die Beiträge ein Thema, das jeden betrifft. Familie ist, das zeigt sich allerorten, etwas »irgendwie Normales« und in der Vielzahl der möglichen (und unmöglichsten) Konstellationen etwas Besonderes.

Das Heft und die Weite des Feldes Familie präsentiert die Redaktion am kommenden Montag, dem 14. Juni, ab 20 Uhr im KULT 41 in Bonn mit einer »Release-Party«, einem Mix aus Lesung und »Musik, die zum Thema passt« …


Ein märchenhafter Abend im LVR-LandesMuseum

Im Rahmen der Reihe »Reading Europe« liest Mila Pavičević am 24. März in Bonn

»I’m in love with a fairytale«, hieß es im vergangenen Jahr beim Eurovision Song Contest in Moskau. Gut möglich, dass dieser Satz auch am kommenden Mittwoch in Bonn fällt, wenn Mila Pavicevic im LVR-LandesMuseum ihren Kurzgeschichtenband Ice Girl and other fairy tales vorstellt. Denn mit der Märchenhaftigkeit ihrer Geschichten wird die junge Kroatin, so versprechen es zumindest die Veranstalter, »Erwachsene und Kinder gleichermaßen in ihren Bann ziehen und die die Grenzen zwischen Realem und Übernatürlichem, zwischen Möglichem und Unmöglichem verschwimmen lassen«. Zum Beispiel mit dem Märchen vom namenlosen weißen Clown, der nach einem Schlangenbiss in der Wüste einsam verstarb und dessen rote Clownsnase heute als Stern am Firmament funkelt, im Sternbild des Großen Spielers, hinten, auf der anderen Seite des Nordens.

 


Angst und Literatur

Angst (Symbolfoto) (Foto: © aksel/PIXELIO)Angst! Was ist das? Man kann sich »Angst« von vielen verschiedenen Seiten her nähern und doch scheint es, dass man den Begriff nie ganz genau fassen kann. Es ist das Unbestimmte, das Unbekannte, welches dieses Gefühl beherrscht und es so schwer bestimmen lässt. Für unser nächstes Themenheft suchen wir Beiträge, die sich mit dem Themenkomplex »Angst und Literatur« beschäftigen.


Lebensgrenzen

Wer in den letzten Jahren die Literaturszene des hohen Nordens aufmerksam verfolgt hat, der ist an dieser jungen Dame nicht vorbeigekommen. 1980 in Tampere geboren, begeisterte Riikka Pulkkinen, Studentin der Literaturwissenschaft und Philosophie, ihre Heimat Finnland im Jahre 2006 mit ihrem Romandebut Raja / The Border. Seitdem ist sie mit renommierten Preisen ausgezeichnet und von den Medien gefeiert worden. Die Veranstaltungsreihe »Reading Europe: Neue Autoren aus Europa« bietet im LVR-Landesmuseum die Gelegenheit sich ein eigenes Bild zu verschaffen.Wer in den letzten Jahren die Literaturszene des hohen Nordens aufmerksam verfolgt hat, der ist an dieser jungen Dame nicht vorbeigekommen. 1980 in Tampere geboren, begeisterte Riikka Pulkkinen, Studentin der Literaturwissenschaft und Philosophie, ihre Heimat Finnland im Jahre 2006 mit ihrem Romandebut Raja / The Border. Seitdem ist sie mit renommierten Preisen ausgezeichnet und von den Medien gefeiert worden.


Der Evel Knievel deutscher Poesie trifft auf einen österreichischen Berliner – und beide machen doch Prosa!

Florian Neuner & Crauss

Crauss, der selbst bei Wikipedia nur unter »Crauss« auftaucht, und Neuner, welcher den »Florian« vor seinem Nachnamen noch nicht leugnet, geben am kommenden Freitag eine Vorstellung ganz eigener Art. Zwischen den Kacheln der alten Küche des Hotels Beethoven in Bonn erwartet die Zuschauer ab 20 Uhr eine Mischung aus verschiedenen Mixturen zweier Autoren, die sogar bereit sind zur Suppenkelle zu greifen.


E wie Europa

Javier Salinas: »E« (Cover)E – so lautet der vielfach interpretierbare Titel des Werkes, aus dem der Spanier Javier Salinas am 2. September ab 19 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn lesen wird. E – das ist der auch Name der monologisierenden Hauptfigur. Im mehrfachen Sinne wird Salinas am kommenden Mittwoch »Europa (er-)lesen«, ganz im Sinne der Lesereihe »Reading Europe«, als deren zwölfter Gast er an- und auftritt …


Die Kritische Ausgabe präsentiert Europa

Teil II: Doppel-Lesung mit Alban Lefranc und Michael Stavarič am 24. Juni im buchLaden 46

Die »Kritische Ausgabe« präsentiert EuropaDie literarische Tour d’Europe der Kritischen Ausgabe geht weiter – und das gleich im Doppelpack: Paris meets Wien in Bonn, heißt es am kommenden Mittwochabend, wenn Alban Lefranc und Michael Stavarič im buchLaden 46 aus ihren aktuellen Werken lesen. Dabei sind unsere beiden Gäste in gewissem Sinne selbst eine Verkörperung des europäischen Kulturaustausches …


Die Kritische Ausgabe präsentiert Europa

Teil I: Das Jan-Böttcher-Lesekonzert am 18. Juni im Nyx

Jan Böttcher (Foto: Timm Kölln)»Europa« hat sich die Kritische Ausgabe in der ersten Jahreshälfte auf die Fahnen (und das aktuelle Heft) geschrieben. Denn das kulturelle Europa ist überaus lebendig und vielfältig. Und wer wäre zum Beweis dessen besser geeignet als einer, der in zwei europäischen Hauptstädten studierte, neben deutschen Literaturstipendien bereits einen österreichischen Literaturpreis erhalten hat und zudem zum Kader der AUTONAMA zählt, der deutschen Nationalmannschaft kickender Autoren? Noch dazu, wenn derjenige nicht nur Schwedisch, schreiben und stürmen kann, sondern auch noch singen? Jan Böttcher aus Berlin ist das und kann das. Am kommenden Donnerstag, dem 18. Juni, ist er um 20 Uhr im Bonner Nyx (Vorgebirgsstraße 19) unser Gast


 

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