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Die Kritische Ausgabe auf KAffeefahrt, oder: Wer findet den besten KAlauer?

Haus Odenspiel - Natur pur!Lagerfeuerromantik bei der Kritischen Ausgabe! Weil die wöchentliche Redaktionssitzung fast immer zu kurz ist, um auch nur die wichtigsten Themen eingehend zu besprechen, und weil immer mehr Gesprächsbedarf da ist als Zeit, sind die Mitglieder der Redaktion am vergangenen Wochenende aus Bonn aus- und ins Haus Odenspiel bei Reichshof eingewandert. Inmitten saftig grüner Wiesen, rechts der Wald, links die Herde schläfrig glotzender Kühe, blieb unter blauem Himmel und lachender Sonne endlich einmal genug Ruhe und Muße, sich neuen Projekten, Themen und Organisatorischem rund um die Kritische Ausgabe zu widmen.


Wozu sich selber loben...

... wenn andere das doch soviel besser können?

stern.de berichtet über das K.A.-Seminar

Zum Beispiel Caroline Werner heute auf stern.de.

Danke! ;)

Worum es geht? Darum. Demnächst mehr!


K.A. trifft... Guy Helminger & Enno Stahl

Im Begleitprogramm unserer Literarischen Übung »Kritische Genres« (s.u.) treten am kommenden Dienstag, den 21. Juni die beiden Kölner Autoren Guy Helminger und Enno Stahl auf. Die Lesung findet um 20 Uhr im buchLaden 46 (Kaiserstr. 46, Bonn) statt, der Eintritt ist wie immer frei.

Guy Helminger (Selbstportrait)Guy Helminger, 1963 in Esch-sur-Alzette (Luxemburg) geboren, lebt seit 1985 in Köln. Nach seinem Studium arbeitete er unter anderem als Barkeeper, Schauspieler, Regieassistent und 3D-Grafiker.
Zunächst vor allem als Lyriker und Hörspielautor bekannt geworden, tritt er zunehmend auch als Erzähler in Erscheinung - mit Erfolg, wie etwa seine Auszeichnung mit dem 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2004 beweist. Ein neuer Kurzprosaband - Etwas fehlt immer - erscheint im August 2005 bei Suhrkamp.

In Helmingers hochsuggestiven, raffiniert miteinander verzahnten Erzählungen dringt das Unerwartete subtil oder ganz schlagartig in den Alltag ein. Seine Figuren stehen auf der Kippe zwischen Wahn und Wirklichkeit, reagieren unverhältnismäßig oder geraten in Situationen, die verschüttete Emotionen zutage fördern. Mit abgründigem Charme schildert Helminger, wie das zivilisatorische Korsett reißen kann – und wie die Suche nach dem, was fehlt, dennoch weitergeht.

Enno Stahl (Selbstportrait)Enno Stahl, geboren 1962 in Duisburg-Rheinhausen, lebt als Autor, Kritiker, Verleger (KRASH Neue Edition), Literaturaktivist (Rheinische Brigade, Lesebühne am Brüsseler Platz) und LAUT!dichter in Köln. Der promovierte Germanist schreibt seit Mitte der 80er Jahre Prosa, Lyrik, Essays, Glossen und Kritiken für Zeitungen und Radiosender, Zeitschriften und Anthologien. Neben wissenschaftlichen Werken wie Das Kölner Autoren-Lexikon (2000/2002) veröffentlichte er Storysammlungen, Gedichte und eine Novelle.

2004 erschien in den Schwartzkopff Buchwerken sein erster Roman, 2pac Amaru Hector, eine brilliante Mischung aus Thriller und Mediensatire. "Hier wird gegen alles zu Felde gezogen, was unsere Welt in diesen Tagen so ungemütlich macht. Globalisierung, Arbeitslosigkeit und Terrorismus, in einem Rundumschlag verarbeitet Enno Stahl Themen und Motive zu einer köstlichen Parodie auf die allgemeine Orientierungslosigkeit", schreibt die Kölnische Rundschau, und der Stadt-Anzeiger meint: "Das Bedrückende an dieser Fiktion ist ihre Nähe zur Wirklichkeit."

Im Anschluss an die Lesung ist eine Diskussion mit den Autoren geplant. Dazu gibt es wie immer Brot und Wein.


K.A. trifft... Katja Lange-Müller

Katja Lange-Müller - © Ute Mahler... am kommenden Freitag, den 27. Mai um 20 Uhr im buchLaden 46 (Kaiserstr. 46, Bonn)!

Das Leben steckt voller Geheimnisse. Katja Lange-Müller hat sich hineinbegeben, hingesehen und zugelangt - und berichtet in ihren kurzen Erzählungen lakonisch und komisch von den »biotopischen Zuständen« im Alltag.

»Die Enten, die Frauen und die Wahrheit«, 2003 bei Kiepenheuer & Witsch erschienen, enthält Texte der besonderen Art, die einem der Lieblingsobjekte ihrer Autorin gleichen - den Pilzen: Sie wölben sich am Hut, stülpen sich aus und lassen sich sammeln, doch in der Tiefe bilden sie ein verzweigtes Geflecht, das sie zusammenhält und das weiter wächst.

Es geht um Artverwandtes und -fremdes, um Tiere im Zoo und in freier Wildbahn, um Städte und Wälder, um amerikanische Baseballstadien, südamerikanische Strände und Berliner Bezirke, vor allem aber um die Wesen, die diese Orte bevölkern. Ihnen ist Katja Lange-Müller auf der Spur, mit Liebe zum Detail, Gefühl für Stimmungen und einer außergewöhnlichen Sprachpräzision, die den Leser hineinzieht in die Exotik des Alltags.

Katja Lange-Müller, geboren 1951 in Ostberlin, lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. 1986 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis, 1995 den Alfred-Döblin-Preis, 2002 war sie Stadtschreiberin in Mainz. Bisher sind fünf Titel von ihr im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen.

Die Lesung findet im Rahmen des Begleitprogramms zur Lehrveranstaltung »Kritische Genres« statt, die von der Redaktion der studentischen Zeitschrift »Kritische Ausgabe« zusammen mit Dr. Ursula Geitner am Germanistischen Seminar der Uni Bonn angeboten wird, und wurde ermöglicht durch Fördermittel des Deutschen Literaturfonds e.V.

Der Eintritt ist frei!


18. Mainzer Minipressen-Messe - DIE FOTOS

Zweitausend Jahre Mainzer Stadtgeschichte und wir sind mit dabei. Nun, ins Goldene Buch der Stadt durften wir uns leider nicht eintragen, doch immerhin waren wir vom 5. bis zum 7. Mai bereits zum zweiten Male Aussteller auf der ebenso berühmten wie wichtigen Internationalen Mainzer Minipressenmesse.


K.A. trifft... Norbert Gstrein

Im laufenden Sommersemester bietet die Redaktion der Kritischen Ausgabe in Zusammenarbeit mit Dr. Ursula Geitner vom Germanistischen Seminar der Uni Bonn eine Lehrveranstaltung zum Verfassen kulturjournalistischer Texte an. 35 Studierende erhalten darin die Möglichkeit, sich im Schreiben von Essays, Autorenportraits und Rezensionen zu üben, die am Ende gesammelt im Internet sowie auszugsweise in unseren nächsten Heften veröffentlicht werden sollen.

Begleitend zu diesem Seminar, das bei erfolgreichem Probelauf in Zukunft regelmäßig angeboten werden soll, finden Vorträge und Autorenbegegnungen statt, die auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich sind.

Auftakt dafür ist am Mittwoch, den 4. Mai um 16.30 Uhr eine Diskussion mit dem Schriftsteller Norbert Gstrein im Übungsraum 1 (Universitätshauptgebäude, Verfügungszentrum).


Glanz und Grazie

Die Zeit rast. Das tat sie schon immer. Wenn es um die Produktion eines neuen K.A.-Heftes geht, scheint sie sich jedoch fest vorgenommen zu haben, noch einmal einen Zahn zuzulegen und richtig Gas zu geben. Kaum ist ein neues Heft veröffentlicht, steht bereits das nächste vor der Tür. Bevor das jedoch wirklich angepackt werden kann, gibt es nach der Pflicht noch die Kür: die Release-Lesung!


"Literatur und Drittes Reich": K.A.-Präsentation am 19. April im buchLaden 46, Bonn

Die neue K.A. zum Thema 'Literatur und Drittes Reich'

Es mag Aberglaube sein, aber in meinen Augen sind Bücher, die von 1933 bis 1945 in Deutschland überhaupt gedruckt werden konnten, weniger als wertlos und nicht gut in die Hand zu nehmen. Ein Geruch von Blut und Schande haftet ihnen an: sie sollten alle eingestampft werden.

Wie Thomas Mann kurz nach Kriegsende, so begnügten sich Schriftsteller und Wissenschaftler lange Zeit mit Pauschalurteilen, wenn es um die Literatur im Nationalsozialismus ging. Inhaltlich wie auch stilistisch sei sie als "banal", bestenfalls "epigonal" zu bezeichnen, wenn nicht gar, infolge ihrer ideologischen Prägung, als "Gift".


»Ein rundum gelungenes Heft«

Die neue K.A. zum Thema 'Literatur und Drittes Reich'Im neuen Freitag, der "Ost-West-Wochenzeitung", widmet Michael Buselmeier eine ganze Viertelseite der Besprechung der Anfang Februar erschienenen neuen Ausgabe unserer Zeitschrift:


Unter der Haube

So, jetzt brummt auch hier auf dem Server unter der Haube der "Signale" Wordpress 1.5. Nach außen hin hat sich wenig (bzw. eigentlich: nichts) geändert, innerlich schon so einiges. Mit einer auch äußerlichen Frischekur ist in den nächsten Wochen zu rechnen.

Das Update auf die neue Version war relativ problemlos, nur ein paar kleinere Anpassungen mußten vorgenommen werden. Falls jemand Fehler entdeckt, die jetzt auftreten, schickt mir am besten direkt eine Nachricht.


 

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