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18. Mainzer Minipressen-Messe - DIE FOTOS

Zweitausend Jahre Mainzer Stadtgeschichte und wir sind mit dabei. Nun, ins Goldene Buch der Stadt durften wir uns leider nicht eintragen, doch immerhin waren wir vom 5. bis zum 7. Mai bereits zum zweiten Male Aussteller auf der ebenso berühmten wie wichtigen Internationalen Mainzer Minipressenmesse.


K.A. trifft... Norbert Gstrein

Im laufenden Sommersemester bietet die Redaktion der Kritischen Ausgabe in Zusammenarbeit mit Dr. Ursula Geitner vom Germanistischen Seminar der Uni Bonn eine Lehrveranstaltung zum Verfassen kulturjournalistischer Texte an. 35 Studierende erhalten darin die Möglichkeit, sich im Schreiben von Essays, Autorenportraits und Rezensionen zu üben, die am Ende gesammelt im Internet sowie auszugsweise in unseren nächsten Heften veröffentlicht werden sollen.

Begleitend zu diesem Seminar, das bei erfolgreichem Probelauf in Zukunft regelmäßig angeboten werden soll, finden Vorträge und Autorenbegegnungen statt, die auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich sind.

Auftakt dafür ist am Mittwoch, den 4. Mai um 16.30 Uhr eine Diskussion mit dem Schriftsteller Norbert Gstrein im Übungsraum 1 (Universitätshauptgebäude, Verfügungszentrum).


Glanz und Grazie

Die Zeit rast. Das tat sie schon immer. Wenn es um die Produktion eines neuen K.A.-Heftes geht, scheint sie sich jedoch fest vorgenommen zu haben, noch einmal einen Zahn zuzulegen und richtig Gas zu geben. Kaum ist ein neues Heft veröffentlicht, steht bereits das nächste vor der Tür. Bevor das jedoch wirklich angepackt werden kann, gibt es nach der Pflicht noch die Kür: die Release-Lesung!


"Literatur und Drittes Reich": K.A.-Präsentation am 19. April im buchLaden 46, Bonn

Die neue K.A. zum Thema 'Literatur und Drittes Reich'

Es mag Aberglaube sein, aber in meinen Augen sind Bücher, die von 1933 bis 1945 in Deutschland überhaupt gedruckt werden konnten, weniger als wertlos und nicht gut in die Hand zu nehmen. Ein Geruch von Blut und Schande haftet ihnen an: sie sollten alle eingestampft werden.

Wie Thomas Mann kurz nach Kriegsende, so begnügten sich Schriftsteller und Wissenschaftler lange Zeit mit Pauschalurteilen, wenn es um die Literatur im Nationalsozialismus ging. Inhaltlich wie auch stilistisch sei sie als "banal", bestenfalls "epigonal" zu bezeichnen, wenn nicht gar, infolge ihrer ideologischen Prägung, als "Gift".


»Ein rundum gelungenes Heft«

Die neue K.A. zum Thema 'Literatur und Drittes Reich'Im neuen Freitag, der "Ost-West-Wochenzeitung", widmet Michael Buselmeier eine ganze Viertelseite der Besprechung der Anfang Februar erschienenen neuen Ausgabe unserer Zeitschrift:


Unter der Haube

So, jetzt brummt auch hier auf dem Server unter der Haube der "Signale" Wordpress 1.5. Nach außen hin hat sich wenig (bzw. eigentlich: nichts) geändert, innerlich schon so einiges. Mit einer auch äußerlichen Frischekur ist in den nächsten Wochen zu rechnen.

Das Update auf die neue Version war relativ problemlos, nur ein paar kleinere Anpassungen mußten vorgenommen werden. Falls jemand Fehler entdeckt, die jetzt auftreten, schickt mir am besten direkt eine Nachricht.


"Verdammt geiles Gefühl"

Bonner Uni-Magazin 'forsch' Nr. 1/2005forsch lautet der Titel eines Magazins, das von der Pressestelle der Uni Bonn viermal im Jahr herausgegeben wird und das einst ganz trocken "Bonner Universitätsnachrichen" hieß. Das ansprechend gestaltete Heft, das in einer Auflage von 12.000 Exemplaren erscheint und kostenlos in der Universität ausliegt, informiert über die aktuelle hiesige Forschung, interessante Projekte und die Unipolitik im Allgemeinen und richtet sich damit nicht nur an Studenten und Dozenten, sondern vor allem an ein außeruniversitäres Publikum.


„Die beste Geschichte, die ich je gegessen habe.“

Der beste Bonner Buchladen von allen hat heute seine Weihnachtsgrüße zusammen mit dem folgenden Text von George Tabori verschickt, die unseren Lesern hoffentlich ebenso wie mir ein vorweihnachtliches Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern vermag.

Ein Weihnachtsschmaus

Es war einmal ein armer Dichter, der hieß George. Er hatte eine gute Frau und sechs liebe Kinder, und sie hungerten alle, weil George nicht nur keinen Erfolg hatte, er war auch gänzlich unbegabt. Seine Geschichten ergaben keinen Sinn, seine Handschrift war unleserlich, und er konnte nicht einmal richtig schreiben. Jahr für Jahr schrieb er Geschichten und schickte sie den Verlegern, und sie kamen alle zurück mit einer Ablehnungskarte, die eigens für George entworfen worden war. Darauf stand entweder „Ach, du lieber Gott!“ oder „Doch nicht schon wieder!“ oder „Warum versuchen Sie es nicht mit Korbflechten?“.


Freuden des Dozentendaseins

Der Raum ist voll, sehr voll, Getuschel, ein paar vertraute Gesichter. Ich spüre plötzlich eine unerwartete Freude. Das war mir nicht klar, oder, vielleicht, habe ich es doch geahnt. Ich freue mich, wieder zu unterrichten, diese Erfahrung wieder zu machen. Ich erkenne sie wieder. Es ist immer wie ein Auftritt, vorher bin ich unruhig, nervös. Eine Überwindung, ein wenig, wie man es von manchen Schauspielern hört, Lampenfieber. Als sich aber die Tür schließt und ich mit sechzig Leuten in einem zu kleinen Raum fast wie eingeschlossen bin und alle mich erwartungsvoll ansehen: diese plötzliche Freude. Ich merke, dass ich anfange zu sprechen, in Gesichter zu sehen. Ich glaube, ich freue mich darüber, einer Person wiederzubegegnen, die ich kenne, die ich bin, aber nur in diesen Situationen. In Vorträgen und im Seminar. Es macht mir - dann, plötzlich - Spaß, der zu sein, der ich sonst nicht bin. Es ist immer ein Sprung, vom Beobachter zu dem, der im Zentrum der Beobachtung steht. Immer ein Ritt über den Bodensee. Aber alles geht gut, aufmerksame Gesichter, ich stelle Fragen, zwei Schauspielerinnen im Seminar, viele melden sich, beteiligen sich.


Es stand im G.A. ...

... oder vielmehr steht, nämlich heute und dieses:

K.A. im G.A. (12.10.2004)

Fast eine Viertelseite ist dem Bonner General-Anzeiger die Besprechung (oder besser: Hymne ;) ) unserer aktuellen Ausgabe zum Thema Großstadt wert.
Wir danken herzlich!

Und hier der Artikel im Bild (jpg, 230 kb) sowie als PDF-Dokument (14 kb).


 

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