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Faith Under Fire

Willi Graf of the White Rose

Seid Gefolgschaft in der Tat, nicht nur im Hören des Wortes (Jak. 1, 22)

Hitler’s Germany presented a myriad of challenges for the individual who strove to be both a faithful German and faithful Christian. Willi Graf believed one had to choose but still considered himself a patriotic German when he acted on his favorite bible verse to become a »Doer of the Word.« He maintained that faith was »no simple matter« and that every individual bears full responsibility for one’s own choices and actions, as he wrote to his younger sister, Anneliese, in a letter dated June 6, 1942: »Jeder Einzelne trägt die ganze Verantwortung.« Finding the moral fortitude to confront National Socialism, however, led to painful consequences for Graf and his family because of his faith and that of the innocent Nazi victims for whom he chose to resist.


Die Bibel – Kein Zeitzeuge, sondern Zeugnis des Glaubens

Schlägt man die Bibel auf, stößt man schnell auf Vertrautes, und selbst wenn man sie nicht aufschlägt, meint man doch wenigstens ungefähr zu wissen, worum es geht. Schaut man aber genauer hin, so findet man Mehr, Anderes und Überraschendes.

In der abendländischen Kultur kennt fast jeder die Geschichte von Adam und Eva, den ersten Menschen auf der Erde, die von einer Schlange verführt den ersten Sündenfall begehen und daraufhin von Gott aus dem Paradies vertrieben werden. Oder von dem Patriarchen Noah, der von Gott erwählt wird, eine Arche zu bauen und sie mit seinen Familienmitgliedern und allen Tierarten zu beladen, um sie vor der drohenden Sintflut zu retten. Vor allem aber die Weihnachtsgeschichte von der Geburt Jesu in Bethlehem, das erfolglose Suchen nach Obdach, und das Kommen der Heiligen Drei Könige, die mit ihren Gaben das Neugeborene im Stall preisen, ist mit ihrer winterlichen und hoffnungsvollen Romantik den meisten ein Begriff. Viele aber zweifeln an der Authentizität dieser Erzählungen und tun sie als Ammenmärchen ab, die höchstens noch eine belehrend moralische Funktion haben sollen. Andere sind wiederum überzeugt von der Historizität der Texte und ihrer Darlegung der Menschheitsgeschichte.


 

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