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Ein Leserbrief

Liebe DER SPIEGEL-Redaktion,

dasselbe Spiel, jeden Montag. Verschlafen aus der Wohnung, die Haustreppe herunter, im letzten Moment den Bus ergattern und ihn dann doch verpassen, weil eine entscheidende Kleinigkeit vergessen wurde: der Briefkasten und mit ihm DER SPIEGEL. Also zurück, hecktisch den Schlüssel heraus, noch hecktischer merken, dass er nicht auffindbar ist und dann wird mit der Hand im Briefschlitz geangelt. SPIEGELlesen ist harte Arbeit ...


Audio on demand

Der Deutschlandfunk und das Deutschlandradio Berlin haben es kapiert. Audio on demand heißt das Losungswort und verspricht vieles. Okay, ganz neu ist das alles nicht, wird es doch schon seit April diesen Jahres angeboten, aber so langsam haben sie es wirklich gut ausgebaut und alles was das Herz begehrt im Angebot. Das einzige, was wirklich noch fehlt und womit es wohl Urheberrechtsprobleme geben dürfte, ist ein Hörspielbereich. Aber auf den können wir wohl lange warten. Übrigens, sämtliche Kultursendungen sind drin. Also vom Büchermarkt bis hin zu Corsokultur lassen sich alle Sendungen abrufen. Zu finden ist das ganze Programm unter: http://www.dradio.de/aod/player/index.html. Und dem geneigten Hörer, dem das Ganze doch achzu bekannt vorkommt... ja, die Deutsche Welle hat ein ähnliches Angebot, aber leider nicht so übersichtlich: http://www.deutsche-welle.de/german/0,1594,4678,00.html. Viel Spaß!


Und mit (un)schöner Regelmäßigkeit...

... sattelt das Feuilleton alle zwei/drei Jahre auf die Ankündigung des Germanistentages die längst leidige Diskussion über Sinn & Zukunft unserer Disziplin auf. Den Anfang macht diesmal die ZEIT...

Weitere Artikel werden - natürlich - folgen!

Was von dieser permanenten Beschwörung der "Krise" zu halten ist, derer sich vor allem ja die Vertreter des Faches selbst befleißigen - so etwa, wenn auch nicht allzu pessimistisch, Hans Ulrich Gumbrecht in seinem Eröffnungsvortrag zum letzten Germanistentag 2001 -, hat z.B. Rainer Kolk 2003 in einem Beitrag für die "Industrie"-Nummer der K.A. dargelegt, der hier (als PDF) nachgelesen werden kann.


dieses jahr beim Bachmann-preis

... heißt es: feste daumen drücken! und zwar, bittschön, für Guy Helminger. nicht nur, weil er in K.A. 2/01 bereits texte veröffentlicht hat, sondern natürlich, weil er zu den hervorragendsten autoren seiner generation gehört!

der rote ist der Helminger

nähere infos zum diesjährigen wettlesen gibt es hier. alle, die gern live mitfiebern wollen, können dies an folgenden tagen via 3sat tun:

donnerstag, 24.06., 8.55 bis 13 uhr und 15 bis 18 uhr
freitag, 25.06., 8.55 bis 13 uhr und 15.05 bis 18 uhr
samstag, 26.06., 8.55 bis 13 uhr.

die preisverleihung findet am sonntag, den 27.06. um 11 uhr statt und wird gleichfalls live übertragen.


sinnliche kleinschreibung

so sieht er aus, der herr Crauss

eigentlich sollte es um rechtschreibung gehen. die schreibreform der endneunziger jahre sorgte für genügend aufsehen und verunsicherung, die entscheidenden kommissionen noch einmal auf den plan zu rufen. nun wird die reform reformiert, einiges wird anders — aber alles bleibt gleich: denn keine spur davon, dass die regeln einfacher würden! so habe ich mir schon vor geraumer zeit vorsorglich (und aus einer exzentrischen laune, gebe ich zu) eine eigene schreibweise angewöhnt. hauptmerkmal: durchweg kleine buchstaben ausser bei eigennamen. weder macht dies das lesen schwieriger, noch sieht es unattraktiv aus. und ich stehe nicht alleine da. Friederike Mayröcker, berühmteste österreichische kleinschreiberin, lässt auch schonmal sämtliche satzzeichen aus einem roman heraus. 378 seiten ohne punkt und komma!


 

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