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Das 1. Türchen

Crauss’ beste Bücher 2008, Schnipsel aus einem (scheinbaren?) Jahr Lektürelosigkeit


Der große AdventsKAlender

Es ist wieder so weit: Pünktlich zum Beginn der Adventszeit blicken die K.A.-Redakteure und -Korrespondenten zurück und erzählen Ihnen von ihren literarischen und kulturellen Highlights des vergangenen Jahres. Da dies bereits der fünfte AdventsKAlender ist, kann man guten Gewissens von einer liebgewonnenen Tradition sprechen, die inzwischen genauso zu den Tagen bis zum Weihnachtsfest gehört wie gemütliche Stunden mit Plätzchen und Glühwein.


(W)orte bewegen

Hörspiele im Schnellbus

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen beweisen die Orte Horstmar, Schöppingen und Laer in der Nähe von Münster derzeit, dass Worte gleich auf zwei Ebenen bewegen können.


Von Supermärkten und Superkräften

»Rapport de Genève«

In einer Stadt wie Genf, in der es mehr Millionäre als Obdachlose gibt, fehlt es den Menschen an nichts. Sie haben alles im Überfluss – vor allem Zeit. Nicht, dass ich es für nötig hielte, die vielen Klischees über das Schweizer Zeitgefühl um einen weiteren Text zu bereichern, ich möchte hier nur von meinen ersten Eindrücken von diesem Land berichten – und diese sind geprägt vom Thema Zeit und der Frage, wie die Schweizer zu ihr kamen.


Viva Italia! Studieren und Forschen im Land der Zitronen

Deutsch-Italienische Hochschultage 2008

Mehr als nur Fußball, Pasta und Pizza: Am 27. und 28. Oktober 2008 lädt das Deutsch-Italienische Hochschulzentrum (DIH) zu den dritten Deutsch-Italienischen Hochschultagen ein.


Spiel(t) mir das Lied vom Tod!

Die Königswinterer Nibelungen-Ausstellung bietet »Mythos, Kitsch, Kult« zum Anfassen

Das Siebengebirgsmuseum, das Schloss Drachenburg und die Nibelungenhalle, sie alle widmen vom 26. Juli bis zum 2. November 2008 ihre Räumlichkeiten dem Nibelungenlied und seinen zahlreichen Interpretationen. Die Lage der drei Ausstellungsorte ist gleichzeitig auch eine räumliche Verkörperung der Sage um den Nibelungenhelden Siegfried, denn eben dort soll das Lied bekanntermaßen seinen Anfang genommen haben.


Ungewöhnliche Einblicke

Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln präsentiert unter dem Titel »Rembrandt, ein Jugendtraum« 48 Meisterwerke niederländischer Malerei des 17. Jahrhunderts aus der Sammlung Kremer

Es war sein Jugendtraum, der 1995 in Erfüllung ging: George Kremer erwarb sein erstes Werk Rembrandts, den »Alten Mann mit Turban«. An diesem Traum hatte Kremer seit seinem 10. Lebensjahr festgehalten. Damals besuchte er das Rijksmuseum in Amsterdam, und als er vor Rembrandts »Jüdischer Braut« stand, beschloss er, eines Tages selbst einen Rembrandt zu besitzen. Auch nach 13 Jahren des Sammelns hat sich das Ziel Kremers nicht geändert: Gemeinsam mit seiner Frau möchte er eine Gemäldesammlung schaffen und erhalten, die die Beigeisterung für niederländische und flämische Malerei des 17. Jahrhunderts wecken und bewahren soll.


Was machten die Spätaufklärer und Biedermeier, als es noch keine Mobiltelefone gab?

Ein Bonner Kolloquium widmet sich am 23. und 24. September 2008 dem Thema »Geselligkeit und Unterhaltung zwischen Spätaufklärung und Biedermeier«

Heutzutage braucht man ja nur einen Schritt vor die Haustür zu machen und schon stolpert man über einen Menschen mit Telefon am Ohr. Egal, ob Bus, Bahn, öffentlicher Platz, Toilette oder Restaurant – in allen Lebenslagen wird telefoniert. Das Bedürfnis sich mitzuteilen, sich mit anderen zu unterhalten und Neuigkeiten oder meist auch nur Alltäglichkeiten auszutauschen, ist enorm groß. Es existiert eine gewisse Angst, sich mit sich selbst beschäftigen zu müssen, sich vielleicht sogar einigen langweiligen Minuten preiszugeben. Damit das nicht passiert, wird das Handy mehr und mehr zum Geselligkeitsinstrument.


Auf schmalem Grat zwischen Integration und Selbstaufgabe

Bei der neunten Ausgabe der Lesereihe »Reading Europe: Neue Autoren aus Europa« ist der schwedische Autor Jonas Hassen Khemiri zu Gast

Die Auseinandersetzung mit dem Thema der kulturellen und sprachlichen Identität zieht sich wie ein roter Faden durch die Werke der verschiedenen Autoren, die bereits im Rahmen der Veranstaltung »Reading Europe« in Bonn zu Gast waren. Auch der schwedische Autor Jonas Hassen Khemiri setzt sich in seinem neusten Roman Montecore sowie in seinem Theaterdebüt Invasion! mit diesem, für Europa so wichtigen, Thema auseinander. Er ist der neunte Gast der Lesereihe und wird am Donnerstag, den 11. September 2008 im Rheinischen Landesmuseum aus seinem ersten Bühnenstück und dem Roman lesen.


Kurioses und unfreiwillig Komisches im Literaturbetrieb

EXOT und Börsenblatt fahnden nach Kuriositäten auf dem Buchmarkt

Das Magazin für komische Literatur EXOT ruft auf zur Denunziation von unfreiwillig komischen Büchern und will das unfreiwillig komischste dieser Bücher sodann mit einem neuen Preis ehren. Der »Quirinus-Kuhlmann-Preis für versehentlich komische Literatur« ist mit 50 Euro sowie einer »wunderschönen Trophäe« dotiert – und jeder ist zum Mitmachen aufgefordert ...Wie in der ersten Hälfte des Jahres von einer großen deutschen Zeitung kritisiert wurde, ertrinkt Deutschland gerade in einer Flut von Literaturpreisen. Jede Stadt, jedes Dorf, ja fast jeder Verein scheint eine Ehrung ins Leben gerufen zu haben, betitelt mit dem Namen irgendeines mehr oder weniger bekannten, meist schon verstorbenen Dichters. Letzteres ermöglicht den Preisträgern einen neuen titulierenden Punkt in ihren Lebenslauf zu setzen ohne vielleicht gewisse (berechtigte) Einsprüche seitens dieses Dichters sich anhören zu müssen. Der dreht hingegen fleißig Runden in seinem Grab, wenn er wieder einmal von frischgebackenen Preisträgern hören muss. Die lange Liste der Literaturpreise wird nun – wie sollte es auch anders sein – um einen weiteren Preis ergänzt, den es so vorher noch nicht gab und mit einem zwinkernden Auge selbst das Preisverleihungsprozedere etwas auf die Schippe nimmt.


 

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