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Berliner Ensemble: Hochhuth kündigt Peymann

Geht es nach dem Willen des Dramatikers Rolf Hochhuth, dann ist Claus Peymann nicht länger "Hausherr" am Berliner Ensemble: Der Dramatiker kündigte dem Regisseur nämlich heute, wie er der Deutschen Presse-Agentur mitteilte ...


Werden Sie, was Sie schon immer sein wollten: eine Romanfigur!

Auf den Gedanken muss man erstmal kommen: Der Schriftsteller Alban Nikolai Herbst versteigert bei Ebay eine Rolle in seinem neuen Roman

Wie ist das bei Ihnen? Die Kinder groß und in ordentlichen Berufen? Sie beobachten den Fortschritt der Natur an sich mit der Gelassenheit des Grandseigneurs? Das „Handicap“ passabel und die Gattin war erst heute wieder beim Friseur? Kurzum: Sie haben zwar alles, was man braucht – aber es fehlt das Tüpfelchen, das Ihrem Dasein den Hauch von Unvergänglichkeit beschert? Dann hat Alban Nikolai Herbst vielleicht das Richtige für Sie: Bei Ebay bietet er derzeit eine Romanfigur zum Verkauf an.


Germanistik-Professor »verdiente« sein Geld mit Büchern

Urteil: 18 Monate auf Bewährung

Jemand musste Josef K. (Name geändert) verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. – So in etwa stellte sich scheinbar die Ausgangslage dar im Process gegen einen Germanistik-Professor aus Ostdeutschland, der am Bonner Schöffengericht verhandelt wurde und in dem am vergangenen Mittwoch das Urteil erging: 18 Monate Haft auf Bewährung.


Dokumentation der Vielfalt

Dass nicht nur ihre Museen, sondern auch die Stadt selbst mit bemerkenswerten Künstlern aufwarten kann, beweist das neue Bonner Künstlerverzeichnis

Als Bundeshauptstadt hatte Bonn lange Zeit auch in Sachen Kultur eine Vorrangstellung gegenüber anderen deutschen Städten. Viele der damaligen kulturellen Angebote konnten für die heutige Bundesstadt bewahrt werden. Wer sich einen ersten Eindruck von der zeitgenössischen lokalen Kunstszene verschaffen möchte, kann dafür seit Ende vergangenen Jahres ein neues Künstlerverzeichnis zu Rate ziehen, welches mit 150 Kurzportraits von Kunstschaffenden des Bonner Raums einen informativen und überschaubaren Ausschnitt der hiesigen Szene bietet.


Ein bunter Strauß Kurznachrichten

Über Adventskalender, literarischen Antisemitismus, Filmklassiker zum Download und alte Tanten in neuen Kleidern

Leider können wir in der K.A. plus nicht über jedes erwähnenswerte kulturelle Ereignis in der gebotenen Ausführlichkeit berichten. Aber zumindest Hinweise geben möchten wir, zum Beispiel auf interessante Feuilletonartikel und Internetseiten, die wir zum einen auf unserer Startseite in der rechten Seitenleiste "kurz verlinken" (unserem Webmaster und del.icio.us sei Dank!), zum anderen aber auch sporadisch in überblicksartigen Artikeln zusammenfassen werden, von denen dieser hier der erste ist.


Blick nach oben

Claes Oldenburgs "Eistüte" am Kölner Neumarkt

An einer Ecke des Kölner Neumarktes, einer der Stellen, wo sich gerade in der Vorweihnachtszeit Massen an Menschen bewegen, verschwand vor vielen Jahren ein klotziges Gebäude, das Kaufhaus Hertie. Jahrelang wurde dort gebaut und es entstand die Neumarktgalerie. Diese kam aber nicht allein. Mit ihr geplant war ein Kunstwerk, das nur für sie entworfen worden war: eine überdimensionale, gestürzte Eistüte, die den Eindruck vermittelt, sie sei eben erst auf die Spitze des Gebäudes gefallen, aus Tolpatschigkeit oder Achtlosigkeit.


»Homo homini lupus« – immer noch und immer wieder?

Gesine Schwan über das schwindende Vertrauen des Bürgers in den Staat – et vice versa

Gesine Schwan © Europa-Universität Viadrina FfO»Politik und Vertrauen« lautet der Titel der Theodor-Heuss-Gedächtnis-Vorlesung 2005, die Prof. Dr. Gesine Schwan (Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder und einst Gegenkandidatin Horst Köhlers bei der Wahl zum Bundespräsidenten – wir erinnern uns?) am 12. Dezember an der Universität Stuttgart gehalten hat.


Datenbank des Vorüberschreitens

Wohl kaum eine Erfindung überfordert den Menschen ähnlich wie die des Mobiltelefons. Abgesehen von immer mehr ausufernden Funktionen wie SMS, Kalender, MMS, Wap, Chat, Push-to-talk und ähnlichem Grauen, ist es vor allem und noch immer das banale Telefongespräch, welches sowohl für die Sprecher zur wahren Schreiherausforderung wird, als auch für ungewollt Zuhörende zur Nervenzerreißprobe. Wer kennt diese Situationen nicht? An nichts Böses denkend, sei es in der Bahn, sei es an der Haltestelle oder im Kaufhaus, beginnt es direkt neben einem schrill zu klingeln. Ein meist gehetztes "HALLO" schmettert durch die Peripherie, selbstverständlich augenblicklich gefolgt von einer detaillierten Positionsangabe: "Nein, nicht daheim, am Berta, … nein, am Berta … nicht am Adenauer … am Berta!" Aber was soll man schon gegen derartige Telefonattacken tun können? Zuhören und genießen! Real-Life-Comedy an allen Ecken.


Die Frankfurter Rundschau bald nur noch ein Lokalblättchen?

Wird die deutsche Feuilletonlandschaft schrittweise um ein Blatt ärmer? Bei der bereits seit langem um die Existenz kämpfenden Frankfurter Rundschau scheint eine neue Sparmaßnahme nun einen Streik der Redakteure zu provozieren ...


Der Geist aus der Tüte

Sollten Sie sich demnächst mal wieder – was Sie ja hoffentlich ohnehin ständig tun – in einer Buchhandlung herumtreiben, könnte es Ihnen passieren, dass Sie auf dem Weg zur Kasse plötzlich eine nicht unbekannte Stimme Folgendes sprechen hören:


 

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