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Entdeckt: Ein Vorfahr der Literaturadaptionen im Comic

Ein Jahresrückblick unserer stellvertretenden Chefredakteurin Ute Friederich

Der Trend der Adaptionen literarischer Klassiker in Comicform war auch im zu Ende gehenden Jahr ungebrochen und wid sich wohl auch im kommenden fortsetzen. Doch was zeichnet eine gute Umsetzung der literarischen Vorlage eigentlich aus? Ein Blick auf Hans Hillmanns vor mehr als 30 Jahren entstandenes Fliegenpapier liefert Antworten auf diese Frage.

 


Günter Grass' Gedicht ›Was gesagt werden muss‹: Der Intellektuelle, sein Skandal und die Folgen

Ein Jahresrückblick unseres Redakteurs Michael Preidel

Über Literaturereignisse im sich zu Ende neigenden Jahr zu schreiben, ohne Günter Grass zu erwähnen, fällt schwer. Ein Jahresrückblick kommt um ihn im Jahr 2012 nicht herum. Das liegt nicht nur daran, dass der Schriftsteller in diesem Jahr 85 Jahre alt geworden ist und es damit wieder Zeit war für seine berüchtigten Kopfstände, sondern auch dass nicht nur das Feuilleton eine Zeitlang durch die Veröffentlichung seines Leitgedichts ›Was gesagt werden muss‹1 in einigen europäischen Zeitungen und die heftigen internationalen Reaktionen darauf, bestimmt wurde.


Berlin – (K)eine Stadt der Liebe

Ein Jahresrückblick unserer Korrespondentin Marion Acker

Ich lebe nun seit einem Jahr in Berlin. Noch nicht lange genug, um »Bulette« statt »Fleischküchle« zu sagen. »Fleischküchle« klingt einfach lieblicher. Lieblich ist Berlin ganz und gar nicht und will es auch nicht sein. Berlin ist keine Stadt der Liebe. Aber Berlin ist voll von Kunst und die Kunst handelt viel von Liebe. Der Liebe in ihrer mannigfachen Manifestation – ihrer tragischen, rationalen, göttlichen und komischen Gestalt – widme ich daher meinen Jahresrückblick. 


Zombies, Monster und Mutanten

Über die Faszination aktueller Untergangszenarien

Stellen Sie sich vor, die Welt geht heute unter. Aber es ist kein schneller Untergang, kein »Big Bang« und das war’s. Es ist eine zunächst überlebbare Katastrophe, nach der Überlebende in Ruinenstädten umherirren und über den Sinn von all dem philosophieren können. So jedenfalls zeigen es aktuelle Vertreter fiktiver Untergangszenarien. Doch es sind keine realistischen Hochrechnungen für den Ernstfall, sondern Kassenschlager, preisgekrönte Fernsehserien und Videospiele, die den Rezipienten zugleich verstören und faszinieren. Dabei mischen Macher und Autoren moderne mit alten Gruselmythen. Was entsteht sind einzigartige Gesellschaftsbilder in den »letzten Tagen der Menschheit«. Doch was ist eigentlich das Fesselnde am Untergang unserer Spezies?


Ausgespielt hat sie noch lange nicht

Gegenwart und Zukunft der gamescom

Mehrere Monate ist es her, dass die gamescom, deutsche Leitmesse in Sachen Video- und Computerspielen und digitaler Unterhaltungselektronik im Allgemeinen, ihre Tore geöffnet und wieder geschlossen hat.  Schwarzseher waren sich sicher, dass dies die letzte Messe dieser Art sei. Eine Branchenkrise also auch in Köln? Nie wieder Daddeln in den Messehallen? Von wegen. Wer dort gewesen ist, weiß, wie es wirklich um die gamescom steht.


 

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