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Im Narrenturm

Rattenrennen - Etappe 3

»Einmal Kanake – immer Kanake«, gegen diese Geisteshaltung muss der Protagonist aus Tekin Tegidas Erzähltext Rattenrennen auch dann ankämpfen, als er sich für eine Stelle in der Finanzbranche bewirbt. Nach einem halben Jahr erfolgloser Bewerbungen hat er Erfolg: Eine Fondsgesellschaft stellt ihn an. Doch das Glück währt nicht lange. Die globale Finanzkrise wirft bereits ihre Schatten voraus.


Vom Versuch, anzukommen

Rattenrennen – Etappe 2

In der zweiten Etappe des Erzähltexts Rattenrennen nimmt Tekin Tegida seine Leser weiter in das Leben des gerade erst nach Deutschland gekommenen Gastarbeiterkinds mit und schildert dessen steinigen Weg in all seinen Facetten. Ob in der Konfrontation mit Herrn und Frau Hügel aus der Nachbarschaft oder aber dem Lehrer Bart, der als alter Nazi mit Hitlerfrisur über die Schule wie ein Tyrann herrscht, und den Schlägereien am Busbahnhof, überall zeigt sich die harte Realität des Alltags.


Der Aufbruch

Rattenrennen - Etappe 1

In seinem Erzähltext Rattenrennen schildert der Autor Tekin Tegida die autobiografisch inspirierten Erfahrungen und Erlebnisse eines »deutschen Kanaken« – von dessen Kindheit und Jugend bis hin zu der steinigen und sumpfigen Karriere in den oberen Etagen renommierter deutscher Bankhäuser. Vor dem Hintergrund der Dot.Com- und Finanzkrise gibt er einen Einblick in das Tagesgeschäft, das durch Verleumdungen, Abzocken, Affären und nicht zuletzt auch einer guten Portion Diskriminierung geprägt ist. 


Aufmerksamkeit für die Randzonen

Mit Esther Kinsky übernimmt auch eine Übersetzerin die Thomas Kling-Poetikdozentur an der Universität Bonn

Nach Marion Poschmann hat nun die Übersetzerin und Schriftstellerin Esther Kinsky für die kommenden zwei Semester die Thomas Kling-Poetikdozentur an der Universität Bonn inne. Bereits während ihres Studiums wirkte die Autorin, die für ihr Werk in diesem Jahr auch mit dem Adelbert von Chamisso-Preis ausgezeichnet wurde, in der Stadt am Rhein.  Am kommenden Donnerstag hält sie um 19 Uhr im Bonner Universitätsforum ihre Antrittsvorlesung als inzwischen sechste Poetikdozentin.


Junge Stimmen braucht das Land

Das literarische Frühjahrsprogramm der Kritischen Ausgabe hat es 2016 in sich

Ganz im Zeichen der Freundschaft starten wir nicht nur mit unserem neuen Heft, sondern auch mit unserem neuen Lese-Programm in das Jahr 2016 und setzen dabei nicht nur unsere Lesereihe »Forum Junge Literatur« (FJL) fort. Ehe am 6. April in Bonn die vierte Lesung des FJL stattfindet und Julia Trompeter ihren jüngst erschienenen Lyrikband Zum Begreifen nah präsentiert, sind wir bereits am 20. März im Rahmen des »Literarischen Salons NRW« auf der Leipziger Buchmesse vertreten.


Am Puls der Gegenwart

Die Kritische Ausgabe präsentiert das »Forum Junge Literatur«

In diesem Sommer startet unter dem Titel »Forum Junge Literatur« die neue Lesereihe der Kritischen Ausgabe. Im Buchcafé Antiquarius präsentieren junge Autorinnen und Autoren in den kommenden Wochen und Monaten einen bunten Mix aus Prosa und Lyrik und zeigen, wie lebendig junge Literatur gegenwärtig ist. Zum Auftakt begrüßen wir Dorian Steinhoff, Christoph Wenzel und Roman Ehrlich.


Vom Popfaschismus zum Identitätsverlust

Am 30. Januar 2013 in Bonn liest Camille de Toledo im Rahmen der Reihe »Reading Europe: Neue Autoren aus Europa« aus seinem neuesten Essay

Das 21. Jahrhundert als Irritation des Individuums und der daraus folgenden Grausamkeit: So oder so ähnlich lautet die Kernthese des jüngsten Essays Von der Beunruhigung auf der Welt zu sein (original: L’ Inquiétude d’ être au monde), der nicht nur inhaltlich Aufmerksamkeit auf sich zieht. Der 1976 in Lyon geborene Camille de Toledo (bürgerlich Alexis Mital) präsentierte bereits 2005 mit seinem ersten Buch Goodbye Tristesse. Bekenntnisse einen unbequemen Zeitgenossen (Confession d’ un jeune homme à contretemps) einen völlig neuen Stil, der die Elemente des Theoretischen, Autobiographischen und Fiktiven vereint: »Mein Werk, sei es Lyrik, Prosa, Fotografie oder Oper, will die Poetik des 21. Jahrhundert zugleich verkörpern und neu erfinden.«


Wanderhuren, Goldmacherinnen und Lumpenprinzessinen

Weibliche Protagonisten im historischen Roman

Die Welt des Mittelalters war eine männlich dominierte. Doch wie steht es um die Protagonistinnen des Genres? Vor ein paar Jahren kamen sie, die starken Wanderhuren, Hebammen, Lumpenprinzessinnen und Ketzerinnen. Der historische Frauenroman war geboren und stürmte die Bestsellerlisten. Doch auch sein Frauenbild ist zum fürchten. Ein erschreckender Einblick in die Mechanik des beliebten Genres.


Abenteuer hinter dem Wall

Dirk Wehners Debutroman Pilgervater ist überzeugende Fantasyliteratur

Eragon, Herr der Ringe, Narnia, Die Orks, Drachenbeinthron - Das Genre der Fantasy ist viel beschrieben. Da ist es schon erstaunlich, wenn der Debutroman eines jungen Autors sich von der Masse abhebt und phantastische Welten schafft, die noch neugierig machen. Dirk Wehner ist eine solche Ausnahme gelungen. Dass Pilgervater sein Erstlingswerk ist, merkt man dem Roman dabei kaum an.


»Zwischen zwei Welten« - Neuerkundungen im Werk des Schriftstellers, Reporters und Seefahrers Heinrich Hauser.

Eine Veranstaltung mit den Zeitschriften Kritische Ausgabe, Sinn und Form sowie dem Weidle Verlag und der Buchhandlung Böttger

Ein erfolgreicher Schriftsteller, dessen scharfe Beobachtungsgabe und humanistische Überzeugung ihn ganz selbstverständlich zur offenen Kritik an der Naziherrschaft treiben, muß seine Heimat verlassen und in die USA emigrieren. Seine Frau und die beiden Kinder sind bereits in New York. Die Frau arbeitet in einem Warenhaus, er übernimmt den Haushalt, kauft aus Geldmangel Schlachtabfälle, an denen die Familie fast stirbt.


 

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