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»Das ist eine maximale Situation von Einsamkeit«

Ein Interview mit dem Autor Benjamin Maack

2012 wurde mit Monster der zweite Erzählband Benjamin Maacks (geb. 1978) im mairisch Verlag veröffentlicht. Dies ist das insgesamt dritte Buch des in Hamburg lebenden Autors, der neben der Schriftstellerei als Journalist für »einestages« arbeitet. Monster ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die von Menschen handeln, denen die kleinen Stücke sicher geglaubten Lebens durch die Hände gleiten, ohne dass sie etwas dagegen tun können, einsame Menschen, die den Überblick verlieren, die ihr Leben nicht mehr verstehen. Die Kritische Ausgabe sprach mit dem Autor Benjamin Maack über Monster und Kontrolle, über die Literaturszene in Hamburg und darüber, warum eigentlich jeder Mensch einsam ist.


»Das Mittelalter ist eine fremde Zeit, die fasziniert.«

Ein Interview mit Rebecca Gablé

Rebecca Gablé ist seit Jahren ein Name auf deutschen Bestsellerlisten. Ihre historischen Romane entführen den Leser ins englische Mittelalter und die frühe Renaissance. Nicht zuletzt durch ihre sorgfältige Recherche wird die Zeit der Ritter und Burgen in ihren Texten wieder lebendig. Mit der Kritischen-Ausgabe sprach Gablé anlässlich des Erscheinens des Heftes »Zeit« (NR. 21) über die Fremdheit einer Vergangenen Epoche und die Möglichkeiten eines Autors, diese Lesern zugänglich zu machen.


»Die Perspektive eines Außenseiters«

Ein Interview mit Marcel Beyer

Marcel Beyer setzt sich als deutscher Autor in seinen Werken historisch und psychologisch mit der Geschichte der DDR und des Dritten Reiches auseinander. Seine Texte reflektieren deutsche Geschichte durch die psychologische Auseinandersetzung mit individuellen Schicksalen. Mit der Kritischen Ausgabe sprach Beyer über die Faszination des deutschen Ostens und die Inspirationen für seinen neusten Roman Kaltenburg.


»Ich bin auch ein irrlichtender Angsthase«

Ein Interview mit Kathrin Röggla

Kathrin Röggla ist eine kritische Beobachterin der Gegenwart. In Ihren Texten behandelt die österreichische Schriftstellerin politische Themen wie den Klimawandel, die Wirtschaftskrise oder die Übermacht der Massenmedien gegenüber dem menschlich-physischen Miteinander. Mit der Kritischen Ausgabe sprach die Wahlberlinerin über ihren Bezug zu den Besonderheiten unserer Zeit, die Angst der modernen Gesellschaft und das Politische der Literatur.


»Qualifikationen? Pah!«

Sarah Hakenberg ist eine »Germanistin, die es geschafft hat«

Sarah Hakenberg (Foto: Copyrigh Foto Behrbohm Augsburg)Wie bastelt man sich einen Beruf, in dem man Schauspieler, Pianist, Dramaturg und Schriftsteller zugleich sein kann? Sarah Hakenberg erfand nach dem Studium der Theaterwissenschaften und Germanistik einfach das »Literarische Kabarett« kurzerhand neu und bereist nun Deutschland mit ihren Geschichten, die oft harmlos beginnen, aber immer skurril enden. Ihre Naivität sei nur Tarnung, warnte früh die Süddeutsche Zeitung, der Sexappeal ihrer Geschichten dagegen »absolut direkt«.


Just left the building: Thien Tran

»vielleicht erinnert sich jemand an die umstände, die ich jetzt nicht weiter ausführen möchte:
die aktienkurse hielten sich
konstant an diesem nachmittag,
nach erreichen der jahres-
höchstleistung: erster schnee,
das knistern unserer stimmen – […]«


»Eine der besten Entscheidungen seit Jahren«

Der Literaturnobelpreis 2010 geht an Mario Vargas Llosa

Mario Vargas Llosa (Foto: © Daniele Devoti)Jedes Jahr blicken Schriftsteller und Literaturbegeisterte aus aller Welt nach Stockholm, wo der mit rund einer Million Euro Preisgeld dotierte Literaturnobelpreis verliehen wird. Nicht selten ist die Entscheidung eigenwillig und politisch motiviert. Dieses Jahr jedoch wurde mit Mario Vargas Llosa ein Schriftsteller geehrt, dessen literarisches Werk schon seit Jahren in die Nähe des literarischen Kanons gerückt ist und der neben Gabriel García Márquez als wohl bekanntester lateinamerikanischer Schriftsteller genannt werden muss.


Dr. BloodRayne

Uwe Boll ist ein »Germanist, der es geschafft hat«

Uwe Boll (Foto: Copyright BOLLFANS.DE)Für die einen ist er »der schlechteste Regisseur der Welt«, für die anderen ein Genie: Dr. Uwe Boll polarisiert mit seinen Filmen, in denen vielleicht nicht immer das Feinsinnige obsiegt. Noch seine starrsinnigsten Kritiker irritiert freilich dieses eigenartige »Dr.« vor seinem Namen, das da für viele so gar nicht hinpassen möchte. Als wir hörten, dass er seine Promotion im Fach Germanistik absolviert hat, wollten wir natürlich die ganze Geschichte erfahren: Schließlich macht (nicht nur) sein Doktortitel Boll ganz eindeutig zu einem »Germanisten, der es geschafft hat« …


Just left the building: Martin Büsser

Sein Herz schlug für die Popkultur: Als Musiker und Künstler, Autor und Verleger, Journalist und Kritiker förderte Martin Büsser die Kunst des ›Populären‹ und forderte die Szene zuweilen auch mit unbequemen Äußerungen heraus. In der Kritischen Ausgabe attestierte er dem zeitgenössischen Pop vor zehn Jahren, verlernt zu haben, »auf etwas anderes als sich selbst zu verweisen«. Das, so meine Büsser, mache ihn einerseits »so sprachlos« und »andererseits für viele so attraktiv« …


Der Geist von Turin

Ein Interview mit der Journalistin Maike Albath über ihr Buch, das die wechselvolle Geschichte des Turiner Verlags Einaudi erzählt

»Der Geist von Turin erzählt von der Stadt, den Gründern des Verlages und ihren wechselhaften Biographien. Es handelte sich um Freunde mit einem gemeinsamen Projekt. Dazu gehörte auch, sich zu streiten, sich zu versöhnen, sich zu verlieben und sich zu trennen.« Mit diesen Worten beginnt Maike Albath ihr Buch über den berühmten Turiner Verlag Einaudi. Interview mit der ausgewiesenen Kennerin der italienischen Gegenwartskultur.


 

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