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Just left the building: Elfriede Gerstl

Sie sei so gestorben, wie sie gelebt, wie sie geschrieben hat, schrieb uns an diesem Gründonnerstag Matthias Fallenstein aus der österreichischen Bundeshauptstadt: ganz still und ohne Aufhebens. Elfriede Gerstl, die vielfach ausgezeichnete Wiener Literatin, ist tot.


»Die Schrift war immer ein Refugium für die Juden«

Liliana Ruth Feierstein (Foto: buch-jugedu.de)Zum dritten »Fest des jüdischen Buches« lädt die Jüdische Gemeinde in Duisburg am Sonntag, den 15. März ein. Von 11 bis 19 Uhr dreht sich in der Synagoge am Duisburger Innenhafen alles um Literatur, unter anderem werden Robert Schindel, Lena Gorelik und der israelische Autor Assaf Gavron dort lesen. – Mit Organisatorin Liliana Ruth Feierstein sprach Stefan Andres.


»Fragen, Fragen, Fragen ...«

Eigentlich ist Ditta Kloth ja gar keine Germanistin: Sie hat ihr Germanistik-Studium abgebrochen und sich der – nach ihrem Geschmack – exotischeren Hispanistik zugewandt. Doch heute übt sie einen Beruf aus, der sicherlich auch ein Traum für viele angehende Germanisten sein dürfte: Sie ist Lektorin im belletristischen Lektorat des Rowohlt Taschenbuch Verlags.Eigentlich ist Ditta Kloth ja gar keine Germanistin: Sie hat ihr Germanistik-Studium abgebrochen und sich der – nach ihrem Geschmack – exotischeren Hispanistik zugewandt. Doch heute übt sie einen Beruf aus, der sicherlich auch ein Traum für viele angehende Germanisten sein dürfte: Sie ist Lektorin im belletristischen Lektorat des Rowohlt Taschenbuch Verlags. Schon während ihres Studiums hegte Ditta Kloth diesen Berufswunsch und absolvierte einige Praktika in Verlag, Presse sowie in der Veranstaltungsorganisation. Nach ihrem Studium arbeitete sie nebenher als freie Mitarbeiterin für diverse Verlage.


Quer einsteigen statt Karriere

Mit deutschen Schriftstellern teilt sie die Liebe zu Italien: die Journalistin Luzia Braun hat sich aber auch dem Studium der Deutschen Literatur gewidmet. Bereits seit 15 Jahren moderiert sie eine der prominentesten Fernsehsendungen im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen, das TV-Kulturmagazin aspekte im Zweiten Deutschen Fernsehen ...Mit deutschen Schriftstellern teilt sie die Liebe zu Italien: die Journalistin Luzia Braun hat sich aber auch dem Studium der Deutschen Literatur gewidmet. Bereits seit 15 Jahren moderiert sie eine der prominentesten Fernsehsendungen im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen, das TV-Kulturmagazin aspekte im Zweiten Deutschen Fernsehen – allen Unkenrufen zum Trotz sehr ansprechend und meist sogar noch vor der Geisterstunde.


Just left the building: Harold Pinter

»Was soll ich machen? Wo soll ich hin?« Mit diesen abschließenden Worten des berühmten Stückes The Caretaker wird ein wesentlicher Grundzug von Harold Pinters Arbeiten dargestellt: seine Figuren wissen oft selbst nicht, welchen Zielen und Motiven sie folgen sollen und stehen einer großen Ungewissheit gegenüber. Am Heiligen Abend verlor Harold Pinter nach vielen Operationen seinen langen Kampf gegen den Kehlkopfkrebs. Ein großer Mann des britischen Theaters ist tot.


Just left the building: Michael Crichton

Ich kann mich noch gut an die regelrechte Hysterie erinnern, die damals in unserer Grundschule ausgebrochen ist. Plötzlich wollte niemand mehr Sticker tauschen oder Fangen spielen. Das Einzige, was noch zählte, waren Dinosaurier. Ob Tyrannosaurus rex oder Brachiosaurus, man kannte und besaß sie alle – natürlich in Miniaturform und aus Gummi. Michael Crichton, der Vater dieses Hypes, ist am Dienstag vergangener Woche verstorben.


Traumberuf Buchredakteurin

Als im Sommer 2002 die Studierenden bundesweit für eine gebührenfreie Bildung auf die Straße gingen und die Hochschulen bestreikten, machte sich Andrea Essers, damals Vorsitzende der Fachschaft Germanistik an der Uni Bonn, Gedanken darüber, wie man dem Protest eine konstruktive Note verleihen könnte. Zusammen mit ihren FachschaftskollegInnen gelang es ihr, Lehrende fast aller Fakultäten für einen »24-Stunden-Vorlesungsmarathon« zu gewinnen, der zu einem viel beachteten und gut besuchten Event wurde.


Just left the building: Helmut Kindler

An ihm kam und kommt man einfach nicht vorbei. Ob als fleißiger Literaturstudent oder tratsch-verliebte Hausfrau, als geschichtlich Interessierter oder Tierfreund, als trotziger Teenager oder Liebesschmonzetten-Konsument – Helmut Kindler hat uns als Verleger wohl schon in den verschiedensten Lebenslagen begleitet. Nun ist er am vergangenen Montag im Alter von 95 Jahren in Küsnacht bei Zürich gestorben.


Just left the building: Wendelin Schmidt-Dengler

»Jedenfalls sind Sie ein Mensch / der Augen und Ohren offen hat / und der nichts verschweigt / das ist seine Natur«, heißt es in Thomas Bernhards Jagdgesellschaft. Dieses Zitat Bernhards beschreibt sehr treffend die Lebens- und Arbeitsweise des kürzlich verstorbenen Germanisten Wendelin Schmidt-Dengler. Der österreichische Literaturpapst erlag am vorvergangenen Sonntag, den 7. September 2008, nach kurzer Krankheit einer Lungenembolie ...


»Später erfuhr ich, dass es Luhmann gibt«

Zugegeben: Der Journalist und Buchautor Jürgen Kaube ist gar kein Germanist. Er hat dieses Fach »nur« sechs Semester und ohne Abschluss studiert. Gleichwohl, dachten wir, könne der Diplom-Volkswirt und Soziologe, der Kaube tatsächlich ist, sicher aufschlussreiche Antworten geben. Zumal er als Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für die »Forschung und Lehre«-Seiten ebenso verantwortlich zeichnet wie für die »Geisteswissenschaften«-Rubrik und demzufolge mit dem diesem Fragebogen zugrundeliegenden Thema gut vertraut sein dürfte …Zugegeben: Der Journalist und Buchautor Jürgen Kaube ist gar kein Germanist. Er hat dieses Fach »nur« sechs Semester und ohne Abschluss studiert.


 

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