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Mit Frisch zum Fernsehen

Die Schweizer Literatur, so wird immer wieder mal behauptet, sei ein Stiefkind der Germanistik. Dabei gab und gibt es nicht nur faszinierende deutschsprachige Autoren in der Schweiz und sogar eine eigene Schweizerische Akademische Gesellschaft für Germanistik – auch das Fach selbst scheint bei unseren südlichen Nachbarn durchaus beliebt. Dass es auf jeden Fall zum »Neigungsfach« taugt, zeigt das Beispiel von Andrea Vetsch: Sie überlegte einst, sich im Studium den Rechtswissenschaften zuzuwenden. Zum Neigungsstudium geraten haben ihr dann aber die Eltern, und so entschied sie sich gegen Jus – und für Germanistik.Die Schweizer Literatur, so wird immer wieder mal behauptet, sei ein Stiefkind der Germanistik. Dabei gab und gibt es nicht nur faszinierende deutschsprachige Autoren in der Schweiz und sogar eine eigene Schweizerische Akademische Gesellschaft für Germanistik – auch das Fach selbst scheint bei unseren südlichen Nachbarn durchaus beliebt.


Just left the building: Norman Mailer

Ein ›enfant terrible‹ der Gegenwartsliteratur ist tot. Der US-amerikanische Schriftsteller Norman Mailer ist am frühen Samstagmorgen im Alter von 84 Jahren in einem New Yorker Krankenhaus verstorben, wie sein Agent und Biograf J. Michael Lennon heute am frühen Nachmittag bekannt gab.


»Kein Weg vorbei«

Tilman Krauses früher Werdegang wird auf der Homepage der Welt verblüffend blumig umrissen: »Der gebürtige Kieler des Jahrgangs 1959«, so heißt es dort, »wollte lange immer nur das eine: etwas lernen. So studierte er ausschweifend, betrieb Germanistik und Romanistik, Geschichte, Politologie und Kunstgeschichte in Tübingen, Paris und Berlin. Auf einmal war er 30, war nichts und hatte nichts, bis auf einen Doktortitel und seine unzähmbare Wissbegierde.« Damit ist Krause fraglos ein Fall für unseren Fragebogen, den er uns dankenswerterweise beantwortet hat.


»Gesuchte Nähe zum Fernen«

Andreas Wilink hat in seinem Berufsleben schon eine ganze Reihe der Arbeitsfelder beackert, die für einen Germanisten gangbare Wege darzustellen scheinen. Lange nicht gewusst zu haben, was er werden wollte, räumt er in seinen Antworten zu unserem Germanisten-Fragebogen ein. So war er unter anderem als Sprachlehrer tätig, hatte als Tutor den akademischen Betrieb beschnuppert und nebenher auch an der Kunstakademie Vorlesungen gehört. Dabei hat er sich allerlei Kompetenzen erworben und ist schließlich – vier Jahre nach Ende seines Studiums – geworden, was er heute ist: Feuilleton-Journalist. Und nachdem die NRW-Seiten der Süddeutschen Zeitung, wo er zuletzt angestellt war, 2003 eingestellt werden mussten, wagte er gar den Schritt, selbst eine Zeitschrift herauszugeben: Gemeinsam mit Ulrich Deuter hat er mit dem Magazin K.WEST »das Feuilleton für NRW« aus der Taufe gehoben.


Bewegt vom »Wunderdoktor«

Von einem, so hört man sagen und ist man auch geneigt zu glauben, eher seltenen Exemplar der Gattung »begeisternder Deutschlehrer« hat unser heutiger »Germanist, der es geschafft hat« einst profitiert: Dem Lehrer von Dr. Olaf Kutzmutz nämlich sei es gelungen, so verrät er, ihn so nachhaltig in die faszinierende Welt der Literatur einzuführen, dass er immer noch nicht davon lassen kann. Diesem Umstand dürfte zu danken sein, dass Kutzmutz heute das Literaturprogramm der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel als Programmleiter zusammenstellt ...Von einem, so hört man sagen und ist man auch geneigt zu glauben, eher seltenen Exemplar der Gattung »begeisternder Deutschlehrer« hat unser heutiger »Germanist, der es geschafft hat« einst profitiert: Dem Lehrer von Dr. Olaf Kutzmutz nämlich sei es gelungen, so verrät er, ihn so nachhaltig in die faszinierende Welt der Literatur einzuführen, dass er immer noch nicht davon lassen kann.


Regeln der Kunst

Die Regeln der Kunst, Pflicht und Neigung in Studium und Beruf zu vereinen, beherrscht Christian Eichner eindrucksvoll: Neben Germanistik hat er auch die Juristerei durchaus studiert, und keineswegs nur mit heißem Bemühen. Während der promovierte Jurist und Master of Laws Eichner bei einer international operierenden Rechtsanwaltssozietät in Düsseldorf im Bereich »Mergers & Acquisitions« börsennotierte Wirtschaftsunternehmen berät, wendet der Magister Artium Eichner etwa Pierre Bourdieus Funktionsweisen des Literarischen Feldes auf die Literatur der Frühromantik an.Die Regeln der Kunst, Pflicht und Neigung in Studium und Beruf zu vereinen, beherrscht Christian Eichner eindrucksvoll: Neben Germanistik hat er auch die Juristerei durchaus studiert, und keineswegs nur mit heißem Bemühen.


 

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