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»Das Wichtigste ist der Spaß an Weltliteratur«

Die Dauertheatersendung zeigt Shakespeares Othello in Bonn

Hektik auf der Bühne der Brotfabrik in Bonn. Kein Wunder, denn Dauertheatersendung, eine Kulturgruppe der Uni Bonn, probt ihr Stück Othello das erste Mal dort, wo sie auftreten wird. Während in einer Ecke noch Kampfszenen einstudiert werden, wird in der anderen ein Bett aufgebaut. Wir haben die Theatergruppe bei der Generalprobe besucht und uns von der Inszenierung mitreißen lassen.


Alles andere als Laientheater

Ein Portrait der S.U.B.-Kultur kurz vor der nächsten Premiere

Während auf der Bühne noch am Licht gearbeitet und letzte Hand am Bühnenbild angelegt wird, begeben sich die Schauspieler auf ihre Positionen. Es ist wieder Probenzeit für die Theatergruppe S.U.B.-Kultur in Bonn. Demnächst hat die Inszenierung von Chris Noldes Stück Von der Unschuld des Atmens Premiere. Wer den Mitgliedern der Truppe, die nicht nur Studenten der Uni Bonn sind, vor, auf und hinter der Bühne zusieht, stellt schnell fest, dass hier vor allem Spaß vermittelt werden soll.


»Es wird viel Klipp-Klapp geben«

Interview mit dem Bonner Schauspieler Robert Höller (Teil II)

Stadttheater haben es nicht leicht. Immer wieder beginnen neue Schauspieler Engagements, bleiben, wenn es gut läuft, ein paar Spielzeiten und gehen dann wieder an eine neue Bühne. Einer davon ist Robert Höller, der seit 2013 in Bonn zu sehen ist und demnächst an das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin wechselt. Als Schauspieler, dessen Karriere im Fernsehen begann, absolviert er in der aktuellen Spielzeit des Theater Bonn ein ehrgeiziges Programm an Produktionen. Aktuell ist er beispielsweise im Stück Draussen rollt die Welt vorbei zu sehen. Im zweiten Teil des Gesprächs mit ihm geht es um den Stellenwert des Schauspielens in seinem Leben und die Rolle, die Regisseur Volker Lösch dabei spielt.


»Hamlet würde ich auf jeden Fall gerne spielen!«

Interview mit dem Bonner Schauspieler Robert Höller (Teil I)

Arrivierten Schauspielern sagt man nach, sie seien nicht gerade umgänglich und schon gar nicht unkompliziert. Ganz anders ist es bei Robert Höller. Der junge Theaterschauspieler, den man nicht nur aus dem Fernsehen, sondern auch aus Produktionen des Theater Bonn kennt, erscheint geradezu wie der freundliche Kerl von nebenan. Demnächst verlässt er die Stadt am Rhein, um ein neues Engagement – dieses Mal im Osten der Republik – anzunehmen. Wir haben die Gelegenheit genutzt, mit ihm kurz vor dem anstehenden Umzug zu sprechen.


»Sprache muss kreativ werden«

Interview mit dem Dramatiker und Theaterwissenschaftler Denis Leifeld

Wer kennt das nicht? Angesichts von Arbeitswut, Überforderung und Unsicherheit durch befristete Arbeitsverhältnisse geht im Kopf alles kreuz und quer. Die Gedanken kreisen und man glaubt, das Gehirn könnte platzen. Dieses Gefühl, das geradezu symptomatisch das Arbeitsleben im 21. Jahrhundert beschreibt, führt der Autor Denis Leifeld in seinem Stück Hirnblähung vor Augen, das kürzlich im Rahmen einer Urlesung beim Autorenlabor des Staatstheater Nürnberg präsentiert wurde. Wir haben mit ihm nicht nur über sein Werk, sondern auch seine besondere Beziehung zum Theater und nicht zuletzt das Geheimnis der Sprache geredet.


»Ich will positive Emotionen beim Zuschauer auslösen«

Ein Interview mit dem Theaterregisseur Jan Stephan Schmieding

In der Spielzeit 2009/10 gab Jan Stephan Schmieding in der Bonner Werkstattbühne sein erfolgreiches Regiedebut mit Fritz Katers »HEAVEN (zu tristan)«. Zuvor hospitierte er nach seinem Studium in Bonn am Theater an der Ruhr in Mülheim. Von dort wechselte er als Regieassistent ans Schauspielhaus Zürich, inszenierte und arbeitete weiterhin in Bern, Wien und Salzburg. In der nächsten Saison wird er mit Sophokles‘ »Antigone« einen klassischen Text auf die Bühne bringen. Mit der Kritischen Ausgabe sprach Schmieding über die Schwierigkeiten, denen junge Regisseure mit Ambitionen ausgesetzt sind, über die (finanzielle) Lage am deutschen Theater und wie und warum es im sich wandelnden gesellschaftlichen Umfeld neue Formen und mehr Wagemut entwickeln muß.


»Seine Radikalität und Lebensintensität sind bewundernswert«

Der Regisseur Stefan Herrmann im Gespräch über seine Inszenierung des Werther von Johann Wolfgang von Goethe in der Brotfabrik

Nach ersten Regieversuchen in Stuttgart macht Stefan Hermann die Theaterlandschaft in Bonn unsicher. Am 4. März erfolgt die zweite Aufnahme der Leiden des jungen Werther in der Brotfabrik in Bonn. Regisseur Stefan Herrmann spricht im Interview über seine erfolgsgekrönte Inszenierung, über Werthers unbedingte Liebe, sein Augenblicksbewusstsein, seine Radikalität. Am 4. März erfolgt die zweite Aufnahme der Leiden des jungen Werther in der Brotfabrik in Bonn. Der Regisseur Stefan Herrmann spricht im Interview über seine erfolgsgekrönte Inszenierung, über Werthers unbedingte Liebe, sein Augenblicksbewusstsein, seine Radikalität. 


 

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