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Leonce-und-Lena-Preis 2005

Leonce-und-Lena-Preis 2005Das dürfte mal wieder spannend werden! Am 11. und 12. März finden die öffentlichen Lesungen zum diesjährigen Leonce-und-Lena-Preis statt, dem wohl renommiertesten deutschen Lyrikpreis, der seit 1979 alle zwei Jahre von der Stadt Darmstadt vergeben wird.

Zum Wettlesen ausgesucht wurden in diesem Jahr 13 Autorinnen und Autoren, darunter auch einige durchaus bekanntere Namen der jüngeren Generation: Gyde Callesen (Hannover), Renatus Deckert (Berlin), Sabine Eschgfäller (Innsbruck), Karin Fellner (München), Gerald Fiebig (Augsburg), Andrea Heuser (München), Hendrik Jackson (Berlin), Adrian Kasnitz (Köln), Jörg Matheis (Ingelheim), Christian Schloyer (Erlangen), Katharina Schultens (Hildesheim), Mikael Vogel und Ron Winkler (beide aus Berlin).


Literatur-Café bloggt live aus Leipzig

LiteraturcaféDas Literatur-Café, einer der beliebtesten Tummelplätze für Autoren im Internet, wird an der Leipziger Buchmesse sowohl real (nämlich in Halle 5 an Stand C 213), als auch virtuell teilnehmen:

Von den Vorbereitungen bis zur Heimfahrt: in unserem Messe-Blog lesen Sie, was wir mit dem Literatur-Café auf der Leipziger Buchmesse erleben. Sollten Sie nicht zur Buchmesse kommen können, dann werden wir für Sie berichten und unsere persönlichen Eindrücke schildern.


Rezensionen zur Frauen- und Geschlechterforschung

Anläßlich des Erscheinens der neuen Ausgabe von Querelles-Net heute nachmittag (und ja, als Mitglied der Redaktion betreibe ich hiermit gnadenlose Eigenwerbung) möchte ich gerne auf dieses Forum für Rezensionen zur Frauen- und Geschlechterforschung hinweisen. Querelles-Net erscheint alle drei Monate (jeweils Anfang März, Juli und November), üblicherweise mit einem Schwerpunktthema (diesmal ausnahmsweise nicht). Neben den Rezensionen, die das Gros der Texte ausmachen, finden sich in der Rubrik Forum ein Beitrag oder mehrere Texte zum Schwerpunkthema der jeweiligen Ausgabe.


Jan Böttcher: Der Krepierer

In der Kritischen Ausgabe veröffentlichte vor einigen Semestern Jan Böttcher zwei Gedichte und einen Prosatext. Nicht nur die angekündigte Erzählung Lina oder Das kalte Moor ist seitdem erschienen. Mit seiner Band Herr Nilsson brachte er ein neues Album, Einfacher Sein, an den Start, das ihr bisher erfolgreichstes sein dürfte, und in dem kleinen Verlag kookbooks, in dem auch seine Erzählung erschienen ist, wurde im vergangenen Jahr schließlich sein erstes Hörbuch veröffentlicht: Der Krepierer. Dabei handelt es dabei um eine ca. 30-minütige Lesung des Autors. Erzählt wird die Geschichte einer Schiffsbesatzung, die von einer Reise auf den Balkan zurückkehrt. Erwartet werden die übrig gebliebenen Matrosen von drei seltsamen Gestalten: dem Panzergrenadier, Fide Appelsnut und dem Krepierer.


"Offensive in Sprache und Schrift": [sic !]

Soeben erschienen: die erste Ausgabe der Literaturzeitschrift [sic !]"Mut zu qualitativer Vielfalt", ist das Motto der Literaturzeitschrift [sic !], deren erste Ausgabe soeben erschienen ist. Die Redaktion um Christoph Wenzel und Daniel Ketteler möchte vor allem jungen Autoren ein adäquates Forum und damit den nötigen Spielraum zur Entfaltung bieten.

[sic !] ist eine Jahresschrift für zeitgenössische Literatur.
[sic !] will heißen: „Es steht wirklich so da!“, Du hast Dich nicht verlesen!
[sic !] schafft Platz für Texte, die verstören dürfen, sich ins Gedächtnis hieven, Spuren hinterlassen.
[sic !] rückt den Text ins Zentrum.
[sic !] sucht die Offensive in Sprache und Schrift, sucht Texte, die begriffs-stutzig machen ohne sprach-los zu sein.
[sic !] schärft den Blick für die Wortwörtlichkeit der Metapher und die Bildlichkeit des Buchstäblichen.


Just left the building: Arthur Miller

Der amerikanische Schrifsteller Arthur Miller ist tot. Weltberühmt wurde er durch das Drama "Tod eines Handlungsreisenden" und durch seine Ehe mit Marilyn Monroe. Der Pulitzer-Preisträger wurde 89 Jahre alt.

Der "Meister der Sozialtragödie" [...] galt als einer der bedeutendsten amerikanischen Theaterautoren der Gegenwart.

Nach Meinung der Fachkritik erschrieb sich der "ungebeugte liberale Intellektuelle" bereits zu Lebzeiten den Status eines Klassikers.

Mehr über Miller (und die leider unvermeidliche Monroe-Episode) z.B. in der Süddeutschen.


Arbeitsfeld Literatur

uni magazin 2/2005: Arbeitsfeld Literatur Studierenden berufliche Perspektiven aufzuzeigen ist das erklärte Ziel des uni magazins, das von der Bundesagentur für Arbeit in zweimonatlichem Rhythmus herausgegeben wird. Geboten werden fundierte Informationen von Experten, ansprechend aufbereitet und gestaltet, die eine erstklassige Orientierung auf dem immer komplexer werdenden Arbeitsmarkt ermöglichen. uni magazin 2/2005: Arbeitsfeld Literatur


Just left the building: Susan Sontag

Die US-amerikanische Schriftstellerin und Kulturkritikerin Susan Sontag ist tot.

Sontag galt als moralisches Gewissen Amerikas. Im vergangenen Jahr erhielt sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Die Nachricht von der Auszeichnung hatte sie damals kalt erwischt. Sie habe die Liste der bisherigen Preisträger gesehen und gedacht: "Du musst tot sein. Wenn Du den Preis gekriegt hast, danach ist Schluss", erzählte sie vor einem Jahr auf der Frankfurter Buchmesse. Die größten Männer und Frauen des Jahrhunderts hätten diesen Preis gekriegt, "und so sehe ich mich nicht", sagte sie damals.


Ende ndl

Der Blütenleser teilt mit:

Die "neue deutsche literatur", eine der traditionsreichsten Literaturzeitschriften im deutschsprachigen Raum, stellt auf Ende Jahr ihr Erscheinen ein. Wie der Verlag Schwartzkopff Buchwerke in in einem Schreiben an die Abonnenten mitteilte, fanden sich zu wenig Leser, die "auch Käufer sind". Ein kleiner Verlag könne dies auf die Dauer nicht ausgleichen. Der Verleger und Filmproduzent Peter Schwartzkopff hatte die Zeitschrift Anfang des Jahres vom Aufbau Verlag übernommen, der sich von der ndl trennen wollte. Bislang gibt es laut Auskunft des Verlages keine Interessenten, die die Literaturzeitschriften übernehmen möchten.

Schade - sehr schade! Auch wenn der Verlag in Aussicht stellt, statt der Zeitschrift nun jährlich eine Anthologie erscheinen zu lassen, kann dies wohl kaum einen adäquaten Ersatz für diese Institution darstellen.


 

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