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Das Neueste

Die Fliegerin und der Tod – Wenn Engel abstürzen

Uwe Timms Roman Halbschatten vermittelt, schockiert und verliert trotz sprechender Toter den Bezug zur Realität nicht

Laura Potting, 27. Juli 2010, 8:00 Uhr

Was bringt eine 25-jährige, unabhängige Frau dazu, sich in einem Flugbunker in Syrien zwei Kugeln in den Kopf zu schießen? Wie kann ein Mann, der Tausende auf dem Gewissen hat, so schön Violine spielen, dass es zu Tränen rührt? Diese Fragen stellt Halbschatten, der neue Roman von Uwe Timm. Er ist zugleich der dritte Band von Timms Berlin-Trilogie, die angefangen mit Johannisnacht und Rot nun ihren Abschluss findet.

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Weitere neue Einträge:

  • Das neue Denken
    Manfred Poser wütet und trauert über Hoffnungen, die es nicht mehr gibt
  • Zeitlos in der Fusch
    In Der Fliegenpalast zeigt Walter Kappacher den alternden Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal, wie er an einem Ort seiner Kindheit der eigenen Genialität nachspürt – und nichts als Fliegen findet
  • Tagträume von Vorortgestrandeten
    Stephan Thomes Roman Grenzgang ist ein Beweis, wie viel Poesie in deutschen Kleinstädten steckt.
  • Schwarz und Weiß
    Manfred Poser sitzt wie viele täglich vor schwarzen Buchstaben auf weißem Papier. Aber da ist mehr ...
  • Ironie ist wieder in
    Leuchtspielhaus ist das Debut des Ästheten Leif Randt
  • Ordnung und Sprache
    Manfred Poser wird wieder einmal vom Sortierengel heimgesucht, der Theorie einfordert – und Ordnung
  • Der Schein trügt
    Warum das Leben ohne Tageszeitung ärmer wäre – am Beispiel der Berner Band Schöftland
  • Lookism oder die hässliche Seite der Schönheit
    Einige Gedanken zur Rolle der Schönheit in Gesellschaft, Globalisierung und Arbeitswelt

Die Fliegerin und der Tod – Wenn Engel abstürzen

Uwe Timms Roman Halbschatten vermittelt, schockiert und verliert trotz sprechender Toter den Bezug zur Realität nicht

Laura Potting, 27. Juli 2010 :: [Rezensionen]

Was bringt eine 25-jährige, unabhängige Frau dazu, sich in einem Flugbunker in Syrien zwei Kugeln in den Kopf zu schießen? Wie kann ein Mann, der Tausende auf dem Gewissen hat, so schön Violine spielen, dass es zu Tränen rührt? Diese Fragen stellt Halbschatten, der neue Roman von Uwe Timm. Er ist zugleich der dritte Band von Timms Berlin-Trilogie, die angefangen mit Johannisnacht und Rot nun ihren Abschluss findet.

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Weitere neue Rezensionen:

  • Zeitlos in der Fusch - In Der Fliegenpalast zeigt Walter Kappacher den alternden Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal, wie er an einem Ort seiner Kindheit der eigenen Genialität nachspürt – und nichts als Fliegen findet
  • Tagträume von Vorortgestrandeten - Stephan Thomes Roman Grenzgang ist ein Beweis, wie viel Poesie in deutschen Kleinstädten steckt.
  • Ironie ist wieder in - Leuchtspielhaus ist das Debut des Ästheten Leif Randt
  • Der Schein trügt - Warum das Leben ohne Tageszeitung ärmer wäre – am Beispiel der Berner Band Schöftland
  • Passivität als Lebensmodell - Klischee und Wirklichkeit einer Thirtysomething-Generation in Jörn Birkholz Debütroman Deplatziert

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Mit dem Motorrad nach Mexiko

Ein Interview mit Kristof Magnusson, dem »Erklärbär« der Finanzwelt

Katrin Uelpenich, 9. Februar 2010 :: [Interviews]

Kristof Magnusson (Foto: © Thomas Dashuber)Im Januar dieses Jahres hat Kristof Magnusson seinen lange erwarteten zweiten Roman Das war ich nicht veröffentlicht. Mit Katrin Uelpenich sprach er in Köln über dessen Entstehung, die Angst vor den Erwartungen nach seinem erfolgreichen Romandebüt Zuhause, den künstlerischen Schock der Finanzkrise und seinen Traum, nach den nächsten fünf Projekten Urlaub zu machen.

 

 

 

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Auf den Spuren des Gedächtnisses

Die Kritische Ausgabe sucht Texte für das Frühjahrsheft 2011 zum Thema »Erinnern und Vergessen«

Die »Kritische Ausgabe« auf den Spuren des Gedächtnisses (Illustration: © Johnny Bookjacket/Johanna Neubert, Berlin)Cicero soll einst gesagt haben: »Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.« Auch heute hat das, was der berühmte römische Philosoph vor mehr als 2000 Jahren mit Blick auf das individuelle Gedächtnis formuliert haben soll, seine Gültigkeit: Vergessen und sich (wieder) erinnern gehört zu den menschlichen Grundeigenschaften schlechthin …
 

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Das aktuelle Heft


  • Eine erstklassige Schriftstellerin zweiter Güte - Auf literaturkritik.de portraitiert Rolf Löchel die als bloße Unterhaltungsschriftstellerin unterschätzte Autorin Vicki Baum, die vor 50 Jahren gestorben ist
  • »Sorgen Sie für ein Haus voller Bücher!« - Im Interview mit der SZ warnt die Neurowissenschaftlerin Maryanne Wolf vor den Gefahren des digitalen Lesens und plädiert dafür, Kinder weiterhin mit gedruckten Texten zu konfrontieren
  • Hilfreich oder teurer Papiermüll? - Die Juli-Ausgabe von literaturkritik.de widmet sich der aktuellen Lehrbuchkultur in der germanistischen Literaturwissenschaft
  • Deutsche Fiesiognomien - In der WELT porträtiert Gunther Nickel den außergewöhnlichen Berliner Schriftsteller Reinhard Jirgl, der in diesem Jahr den Büchnerpreis erhält
  • »Ich bin ein wenig der Klassenclown hier« - Anlässlich seines 80. Geburtstages spricht die FR mit Verleger Klaus Wagenbach über seine Liebe zu Büchern und das Risiko dabei, darüber, wie man zu einem angesehenen Mitglied der Gesellschaft wird und warum er keine Angst hat
  • Im Land der Dichter und Täuscher - Das Geschäft mit der Eitelkeit: Mit dubiosen Praktiken ködern sogenannte Zuschuss-Verlage literarische Amateure. Über Dichterruhm zum Selbstkostenpreis berichtet André Weikard in der SZ
  • Wenn Bücher in clouds verschwinden - Wir leben im Internet-Zeitalter, ohne es wirklich zu begreifen. Wie steht es in dieser Lage um die Zukunft des Buches? Ein Gespräch mit Annabella Weisl, der Chefin von Google Books Deutschland, in der WELT
  • Das Comeback - Ein Mann, der einmal ein Star war, dann für viele verschwand und jetzt den Bachmann-Preis erhalten hat. Das ist die Geschichte von Peter Wawerzinek - erzählt von seinem früheren Verleger Rainer Nitsche.
  • Die fünf Verbote - In der Wissenschaft Karriere zu machen, ist nicht einfach. Umso wichtiger ist es, ein paar Regeln zu beachten, weiß die ZEIT
  • Die fiktive Wahrheit - Norbert Gstreins neues Buch: ein Skandal?

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