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Das Neueste

Ein Sommer mit Kikujiro

Japan-Liebhaber Manfred Poser hat ein Buch von und über Takeshi Kitano entdeckt

Manfred Poser, 3. September 2010, 0:01 Uhr

Kitano par Kitano (Cover; Ausschnitt)Noch vor Sommerbeginn las ich in einem Satz die vielen Sätze des Buches Kitano par Kitano, in diesem Jahr bei Bernard Grasset in Paris erschienen. Dann legte ich es auf einen Stapel, und immer wenn ich vorbeikam, fiel mein Blick auf Takeshi Kitanos Gesicht auf dem Titelbild: Er hält sich das linke Auge zu und trägt eine unergründliche Maske zur Schau wie der blinde Masseur Zatoichi in seinem Film von 2003. Der französische Journalist Michel Temman lebte zufällig in Kitanos Nähe und unterhielt sich über vier Jahre hinweg mit ihm; daraus wurde dieses Buch …

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»Heute ist sein Werk Gegenstand globaler Diskussion«

Oder: Strategie der Exkulpierung und Apologie in biografischem Gewand – Zu Reinhard Mehrings Carl-Schmitt-Biographie

Klaus Popa, 24. August 2010 :: [Diskussion, Rezensionen]

Es erfordert allerhöchste Sorgfalt der recht schwierigen Problematik ›Carl Schmitt‹ mit biografischen Mitteln gerecht zu werden. Die Belobigung mancher Rezensenten, Reinhard Mehring habe die bisher beste Biografie Schmitts geliefert, scheint dieses Kriterium außen vor gelassen zu haben. Die zweigleisige Verfahrensweise des Biografen erweckt jedoch ernsthafte Zweifel, dass diese Biografie es schafft, Schmitt und sein Werk ins rechte Licht zu rücken.

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Mit dem Motorrad nach Mexiko

Ein Interview mit Kristof Magnusson, dem »Erklärbär« der Finanzwelt

Katrin Uelpenich, 9. Februar 2010 :: [Interviews]

Kristof Magnusson (Foto: © Thomas Dashuber)Im Januar dieses Jahres hat Kristof Magnusson seinen lange erwarteten zweiten Roman Das war ich nicht veröffentlicht. Mit Katrin Uelpenich sprach er in Köln über dessen Entstehung, die Angst vor den Erwartungen nach seinem erfolgreichen Romandebüt Zuhause, den künstlerischen Schock der Finanzkrise und seinen Traum, nach den nächsten fünf Projekten Urlaub zu machen.

 

 

 

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Auf den Spuren des Gedächtnisses

Die Kritische Ausgabe sucht Texte für das Frühjahrsheft 2011 zum Thema »Erinnern und Vergessen«

Die »Kritische Ausgabe« auf den Spuren des Gedächtnisses (Illustration: © Johnny Bookjacket/Johanna Neubert, Berlin)Cicero soll einst gesagt haben: »Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.« Auch heute hat das, was der berühmte römische Philosoph vor mehr als 2000 Jahren mit Blick auf das individuelle Gedächtnis formuliert haben soll, seine Gültigkeit: Vergessen und sich (wieder) erinnern gehört zu den menschlichen Grundeigenschaften schlechthin …
 

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Das aktuelle Heft


  • Unabhängige Buchhandlungen sollen gefördert werden - Der neue Vorsitzende der Kurt Wolff Stiftung, der Verleger Stefan Weidle, will die Zusammenarbeit der Independent-Verlage mit Buchhandlungen verbessern. Das kündigte er beim zehnjährigen Jubiläumsfest der Stiftung, die sich der Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene verschrieben hat, am gestrigen Sonntag im Literaturhaus in Berlin an.
  • Neue Tendenzen der Literaturkritik - Tilman Krause analysiert den Zustand des gegenwärtigen Feuilletons.
  • Deutscher Buchpreis 2010: Jury nominiert 20 Romane - Die erste Auswahlphase ist abgeschlossen: Die Jury hat entschieden, welche 20 Romane für den Deutschen Buchpreis 2010 nominiert werden.
  • Explosion des Wissens - Hat Deutschland im 19. Jahrhundert einen industriellen Aufstieg erlebt, weil das Land kein Urheberrecht kannte? Mit dieser Analyse sorgt ein Münchner Wirtschaftshistoriker für Aufsehen, berichtet der Spiegel
  • Druckmethoden - Die Buchhandelskette Thalia bedrängte mit rüden Mitteln einen kleinen Familienbetrieb in Österreich. Ein Lehrstück über eine hartumkämpfte Branche im »Spiegel«
  • Stirbt Middelhauve? - Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, ist beim traditionsreichen Unternehmen Middelhauve ein Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die Buchhandelskette betreibt in Leverkusen und Köln vier Filialen
  • Die Akte Kafka - Vor knapp zwei Wochen wurde in einer Zürcher Bank der Safe mit dem restlichen Kafka-Nachlass von Max Brod geöffnet. Die Israelische Nationalbibliothek möchte per Gerichtsverfahren an die Dokumente gelangen, die bisher im Besitz der Töchter von Brods Sekretärin Ester Hoffe waren. Über den Stand der Dinge berichtet Andreas Kilcher in der NZZ
  • Der Teufel der Unvergleichbarkeit - Die Hinweise mehren sich, dass die bisherigen Forschungsrankings und -ratings nicht das halten, was sie versprochen hatten. Welche Schwächen sie haben und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, erläutert Werner Plumpe in der Zeitschrift »Forschung und Lehre«
  • Eine erstklassige Schriftstellerin zweiter Güte - Auf literaturkritik.de portraitiert Rolf Löchel die als bloße Unterhaltungsschriftstellerin unterschätzte Autorin Vicki Baum, die vor 50 Jahren gestorben ist
  • »Sorgen Sie für ein Haus voller Bücher!« - Im Interview mit der SZ warnt die Neurowissenschaftlerin Maryanne Wolf vor den Gefahren des digitalen Lesens und plädiert dafür, Kinder weiterhin mit gedruckten Texten zu konfrontieren

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Aus der Redaktion

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