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In den Weltmeeren gefischt

Die neue Kritische Ausgabe setzt auf Literatur im Dialog

Nach 20 Jahren Redaktionsarbeit zieht es uns mit unserer neuen Ausgabe ins Wasser. Angesichts des Mottos des aktuellen Wissenschaftsjahres »Meere und Ozeane« haben wir neben wissenschaftlichen und literaturkritischen Texten auch wieder literarische und künstlerische Beiträge gesammelt, die einen ganz besonderen Blick auf ein Thema richten, das die Menschen auf der ganzen Welt beschäftigt.


Am 22. März ist wieder Zeit für »Literatour d’Europe. Neue Texte aus Europa« im Literaturhaus Bonn. Passend zum aktuellen Land, das in dieser Jahreshälfte die europäische Ratspräsidentschaft innehat, ist um 19:30 Uhr der Autor Walid Nabhan aus Malta zu Gast. Im Interview spricht er mit uns nicht nur über seine Erfahrung als Geflüchteter, sondern auch über sein besonderes Verhältnis zu seiner neuen Heimat.

Laut und leise, brav und skandalös, konventionell und doch bizarr – kurzum: Eine Aufführung voller Gegensätze. Die Rede ist von Sandra Strunz' Inszenierung der Buddenbrooks nach dem Roman von Thomas Mann, die seit dem 17. November in den Kammerspielen in Bad Godesberg zu sehen ist. Während sich der Verfall der berüchtigten Kaufmannsfamilie im Buch allmählich herauskristallisiert, kommt er in der Bühnenfassung des Theater Bonn als dramatischer Bruch daher, der alle Erwartungen hinter sich lässt.

Dass die Themen Bürgerkrieg und Terrorismus nicht zu trennen sind, legte der italienische Philosoph Giorgio Agamben bereits kurz nach dem 11. September 2001 in zwei Vorträgen an der Universität von Princeton nahe. Nun sind seine Ausführungen in deutscher Übersetzung im Band Stasis. Der Bürgerkrieg als politisches Paradigma erschienen. Sie zeigen den italienischen Philosophen nicht nur als brillanten Essayisten, sondern auch als wichtigen Denker der Gegenwart.